FGW-Veröffentlichung zur Kategorisierung von WEA Statuscodes

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Die FGW hat im Rahmen des vom BMWi geförderten Projektes Standortertrag Vorgaben für die Kategorisierung von WEA-Statuscodes zu den im EEG definierten Betriebszuständen erarbeitet.

Diese Vorgaben richten sich insbesondere an Windenergieanlagenhersteller und werden als Vorveröffentlichung „Kategorisierung von WEA Statuscodes im Sinne des EEG 2017“ auf der Webseite der FGW als Auszug einer im nächsten Jahr erscheinenden neuen Technischen Richtlinie bereitgestellt.

Im Rahmen des Projektes werden technische Vorgaben zur Ermittlung des Standortertrages von WEA im Sinne der Anlage 2 des EEG 2017 erarbeitet. Nach Inbetriebnahme muss der Standortertrag nach 5, 10 und 15 Betriebsjahren überprüft werden. Bei der Berechnung des Standortertrages ist es notwendig, die sogenannten „fiktiven Strommengen“ zu berücksichtigen. Diese fiktiven Strommengen, hätten bereitgestellt werden können, wenn die Windenergieanlage im intentionierten Betrieb gelaufen wäre. Grundlage zur Berechnung der fiktiven Strommengen ist die Identifikation der Zeiträume, in denen entsprechend der Definitionen des EEG 2017 solche entgangenen Erträge vorliegen könnten.

Diese Zeiträume lassen sich über die Error-Log-Datei und die darin protokollierten Statuscodes der Anlage identifizieren. Hierfür ist eine Zuordnung der Statuscodes zu den im EEG definierten Zuständen notwendig. Für diese Zuordnung sind fünf verschiedene Kategorien definiert worden, die sich auf die Vorgaben des EEG stützen und dabei Bezug auf die IEC 61400-26-1 nehmen. Jeder Statuscode einer WEA muss einer dieser fünf Kategorien zugeordnet werden, um eine Auswertung der Betriebsdaten zu ermöglichen.

Die Vorveröffentlichung „Kategorisierung von WEA Statuscodes im Sinne des EEG 2017“ sowie weiterführende Informationen zum Projekt Standortertrag finden Sie unter http://www.wind-fgw.de/aktivitaeten/forschungsprojekte/projekt-standortertrag

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