Exportchancen: Luxemburg schreibt PV-Anlagen über 20 MW aus

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Das luxemburgische Wirtschaftsministerium schreibt derzeit den Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 20 MW aus. Deutsche Unternehmen können sich ebenfalls bis zum 31. August 2018 an der Ausschreibung beteiligen. Dies teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit.

Die Kapazitäten der zu errichtenden Anlagen sind festgeschrieben auf 500 kWp bis 5 MWp pro Anlage. Die Laufzeit der Verträge soll 15 Jahre betragen. Die Ausschreibung ist in zwei Lose aufgeteilt. Los 1 gilt für Industrieflächen und Los 2 für versiegelte Flächen wie Gebäude oder Unterstände. Der Maximalpreis für Los 1 liegt bei 9 ct/kWh. Installierte PV-Anlagen auf versiegelten Flächen können bis zu 13,5 ct/kWh einbringen.

Luxemburg will Anteil erneuerbarer Energien auf 70 Prozent steigern

Mit der Ausschreibung verfolgt Luxemburg seine im letzten Jahr vorgestellte Energiestrategie, bis zum Jahr 2050 etwa 4,8 GW an Energie durch erneuerbare Energien zu erzeugen. Dies würde einer Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien von aktuell 6 Prozent auf 70 Prozent entsprechen. Dabei sollen 2,5 GW der Gesamtkapazität auf PV-Anlagen entfallen. Weitere 2,33 GW sollen durch eine Mischung aus Wind-, Bio-, und Wasserkraftanlagen erzeugt werden.

Für deutsche Produzenten von EE-Anlagen bieten sich hier nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums lukrative Möglichkeit, den luxemburgischen Markt zu erschließen. Weitere Informationen zu der Ausschreibung finden Sie hier.

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