Excello und ifesca entwickeln intelligente Batteriekraftwerke

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Die beiden Thüringer Start-ups Excello Batteriekraftwerke GmbH aus Schmalkalden und ifesca GmbH aus Ilmenau entwickeln gemeinsam intelligente Batteriekraftwerke. Wie die Unternehmen gemeinsam mitteilten, haben sie einen entsprechenden Kooperationsvertrag bereits Ende April unterzeichnet. Eine Pilotanlage kann in Schmalkalden besichtigt werden. Aktuell wird der internationale Vertrieb für die Batteriekraftwerke vorbereitet.

Den Kern des Batteriekraftwerks bilden der spezielle Stromspeicher von Excello und das Energiemanagementsystem von ifesca. Die Stromspeicher können den Angaben zufolge sehr leicht in vorhandene Infrastrukturen, wie sie beispielsweise bei Stadtwerken oder Gewerbebetrieben mit Eigenerzeugungsanlagen vorzufinden sind, integriert werden. Dadurch kann überschüssige Energie in Schwachlastzeiten gespeichert werden, damit diese für Situationen mit erhöhtem Bedarf zur Verfügung steht. Perspektivisch seien die Batteriekraftwerke auch für Privathaushalte interessant.

Ein Hauptbestandteil des Energiemanagementsystems von ifesca ist eine neuartige Künstliche Intelligenz namens AIVA, die von ifesca selbst entwickelt wurde. AIVA kümmert sich selbständig darum, dass zu jedem Zeitpunkt alle benötigten Daten im System vorliegen. Denn nur dann kann für die zukünftigen Zeiträume eine optimale Betriebsführung durch das Energiemanagementsystem geplant werden. Anschließend werden diese Planungsdaten an alle Beteiligen inklusive einem möglichen Energiehändler übertragen. Der Kunde braucht sich von der Planung, über den Aufbau des Speichersystems und der vollautomatisierten Betriebsführung bis hin zur Vermarktung überschüssiger Energie aus beispielsweise EEG-Anlagen nicht kümmern.

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