EVN und Energie AG feiern Richtfest von Biomasseheizkraftwerk

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Die Energie AG Oberösterreich und die EVN AG haben das Richtfest des Biomasse-Fernheizkraftwerks gefeiert, das zwischen den Gemeindegebieten von Steyr und Ramingdorf/Behamberg errichtet wird. Wie die Unternehmen gemeinsam mitteilten, wird das neue Fernheizkraftwerk über eine thermische Leistung von max. 20 Megawatt und eine elektrische Leistung von 5 Megawatt verfügen. Mit der erzeugten Energie können den Angaben zufolge mit Beginn der Heizperiode der Jahreswärme- sowie der Jahresstrombedarf von rund 12.000 Haushalten gedeckt werden. Der überwiegende Teil der erforderlichen Biomasse werde aus der Region stammen. Geplant sei der Einsatz von Holzhackschnitzel aus der Durchforstung der heimischen Wälder sowie aus Sägewerken. Die jährlich benötigte Menge beziffern Energie AG und EVN auf 250.000 Srm. Bei der Verbrennung der Holzhackschnitzel wird Dampf zum Antrieb einer Dampfturbine erzeugt, die wiederum den Generator zur Stromerzeugung antreibt. Die beim Prozess entstehende Abwärme wird für das Erhitzen des Wassers im Fernwärmenetz genutzt. Der Bau des Fernwärmenetzes habe ebenfalls in diesen Tagen begonnen, heißt es weiter. Das im Heizkraftwerk auf bis zu 120° Celsius erhitzte Wasser soll über ein insgesamt 11 Kilometer langes Leitungsnetz in die Stadt Steyr und die angrenzenden Gemeindegebiete Behamberg und Ramingdorf verteilt werden. Die Tochterunternehmen der beiden Landesenergieversorger, die Energie AG Oberösterreich Wärme GmbH und die EVN Wärme GmbH sind Partner in den Unternehmen „Bioenergie Steyr GmbH“ und „Fernwärme Steyr GmbH“, von denen die Anlage betrieben wird. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt den Angaben zufolge 36 Mio. €.


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