EVN übernimmt Biomasseheizkraftwerk von Fernwärme Bruck und will es modernisieren

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GF Fernwärme Bruck Matthias Pober und Gerhard Perger, GF EVN Wärme Alfred Freunschlag, Bürgermeister Gerhard Weil. Quelle: EVN - Seebacher

Der österreichische Versorger EVN aus Maria Enzersdorf übernimmt von der Fernwärme Bruck das Biomasseheizwerk in Bruck an der Leitha. Bisher war die Fernwärme Bruck für das Heizwerk zuständig, und die EVN betreute das Naturwärmenetz und die Abrechnung der Kunden.

Nun übernimmt die EVN auch das Heizwerk und will es Schritt für Schritt modernisieren und damit fit für die nächsten Jahrzehnte machen, erklärte Alfred Freunschlag, der Geschäftsführer der EVN Wärme, in einer Mitteilung.

Die bisherigen Geschäftsführer der Fernwärme Bruck, Matthias Pober und Gerhard Perger sehen nach 20 Jahren den „richtigen Zeitpunkt gekommen, die Anlage in die Hände unserer verlässlichen Partner zu geben.

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich nach eigenen Angaben seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme werden aus Biomasse erzeugt.

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Die EVN setzt auf regionale Biomasse und arbeitet nur mit österreichischen Partnern, heißt es. Mit einem Einsatz von rund 1,5 Mio. Schüttraummeter Hackschnitzel sei die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich.

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