Europäischer Strommarkt soll bis 2030 für 50 Prozent Erneuerbare fit gemacht werden

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Der Strommarkt soll in die Lage versetzt werden, bis 2030 rund 50 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien aufnehmen zu können. Das ist die Zielrichtung der Vorschläge der EU-Kommission im Rahmen ihres Energie-Winterpakets. Um den steigenden Anteil erneuerbarer Energien besser aufnehmen zu können, sollen die Großhandelsmärkte weiterentwickelt werden und Handelsgeschäfte mit kürzerem Termin ermöglichen, um den Erfordernissen der variablen Erzeugung Rechnung zu tragen. "Erzeuger von Energie aus erneuerbaren Quellen werden in der Lage sein, Erlöse am Markt zu erzielen, auch an Märkten für Systemdienstleistungen, die für die Aufrechterhaltung der Netzstabilität und der Netzsicherheit notwendig sind", schreibt die Kommission. Insgesamt soll die Flexibilität der Strommärkte gesteigert, Preisgrenzen aufgehoben und die Nachfrageseite (demand response) stärker eingebunden werden. Konsumenten und Kommunen sollen aktiv am Strommarktgeschehen teilnehmen können und der Wettbewerb gestärkt werden. Verteilnetzbetreiber sollen das Recht erhalten, Anreize für Flexibilitätsservices und Energieeffizienzmaßnahmen zu bieten.

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