EU will 10 Mrd. Euro in saubere Technologien investieren

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Die Europäische Kommission hat Investitionen in Höhe von über 10 Mrd. Euro für CO2-arme Technologien in mehreren Sektoren angekündigt, die deren globale Wettbewerbsfähigkeit fördern sollen.

Die innovativen Klimaschutzmaßnahmen der EU reichen von der Schaffung grüner Arbeitsplätze und umweltverträglichem Wachstum auf lokaler Ebene bis hin zu energieeffizienten Wohnhäusern mit niedrigeren Stromrechnungen, sauberer Luft, effizienteren öffentlichen Verkehrssystemen in Städten und einer sicheren Versorgung mit Energie und anderen Ressourcen, teilte die Kommission mit.

„Weniger als drei Monate nachdem wir unsere strategische Vision für ein klimaneutrales Europa bis 2050 vorgelegt haben, lassen wir unseren Worten Taten folgen“, erklärte Energie-Kommissar Miguel Arias Cañete. Investiert werde in die Markteinführung hochinnovativer Technologien in energieintensiven Industriezweigen, in die Kohlenstoffabscheidung, -speicherung und -nutzung, in den Sektor der erneuerbaren Energien und in Energiespeicher.

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Die Kommission wolle sicherstellen, dass Europa weiterhin Spitzenreiter im Bereich neuer hochwertiger Patente für umweltfreundliche Energietechnologien bleibt. Diese Position verschafft der EU einen globalen Wettbewerbsvorteil und versetzt sie in die Lage, durch die Verbreitung europäischer nachhaltiger Produkte und Technologien sowie Geschäftsmodelle Vorteile aus dieser Vorreiterrolle zu ziehen.

Ende November 2018 hat die Europäische Kommission eine strategische, langfristige Vision für eine wohlhabende, moderne, wettbewerbsfähige und klimaneutrale Wirtschaft bis 2050 – „Ein sauberer Planet für alle“ – verabschiedet. Die Strategie zeigt auf, wie Europa auf dem Weg zur Klimaneutralität eine Führungsrolle einnehmen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit seiner Industrie wahren kann, indem in realistische technologische Lösungen investiert wird.

Die Kommission plant, die erste Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen des Innovationsfonds bereits 2020 zu veröffentlichen. Bis 2030 sollen regelmäßig weitere Aufforderungen folgen.

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