EU investiert über 40 Mio. Euro in Windstrom-Trasse Südlink

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Über 40 Mio. Euro investiert die EU in die deutsche Starkstromtrasse Südlink, die Windstrom aus Schleswig-Holstein über Erdkabel nach Bayern und Baden-Württemberg bringen soll. Das Projekt gehört zu den insgesamt 18 von der Kommission vorgeschlagenen Projekten zur Energieversorgung, für die die EU-Mitgliedstaaten jetzt grünes Licht gegeben haben, teilte die EU-Kommission mit.

Damit könnten 444 Mio. € in wichtige europäische Energie-Infrastrukturprojekte investiert werden. Die ausgewählten Projekte der Strom- und Gasversorgung sollen die Versorgungssicherheit erhöhen und die Integration erneuerbarer Energiequellen fördern. Von den für die Förderung ausgewählten 18 Projekten betreffen sieben Projekte den Stromsektor (EU-Förderung: 176 Mio. €), zehn Projekte den Gassektor (228 Mio. €) und eines die „intelligenten“ Netze (40 Mio. €). Fünf Projekte betreffen Bauarbeiten (EU-Förderung: 350 Mio. €) und 13 Projekte Studien (94 Mio. €).

Der Zuschuss für das Projekt Südlink in Höhe von 40,25 Mio. Euro soll dazu beitragen, das größte deutsche Energie-Infrastrukturprojekt in seiner Vorbereitungsphase umzusetzen, so die EU-Kommission. Es sei das erste Projekt seiner Art in dieser Größenordnung. Dabei werden 700 km Hochspannungsleitungen zwischen Wilster in Schleswig-Holstein und Grafenrheinfeld in Bayern vollständig unter die Erde verlegt. Mit dieser Stromleitung werde eine dringend benötigte Verbindung zwischen der Windkrafterzeugung im Norden und den Abnehmerzentren im Süden Deutschlands hergestellt. Dadurch werde erreicht, dass erneuerbare Energien besser in die Stromversorgung integriert werden und der grenzüberschreitende Energiehandel mit anderen EU-Mitgliedstaaten weiter ausgebaut werde.

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