Erste ÜNB-Entwürfe sehen bis 2030 Netzinvestitionen von 36 (NEP) bzw. 16 Mrd. Euro (O-NEP) vor

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Die ersten Entwürfe der von den deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) vorgelegten Netzentwicklungspläne sehen bis 2030 Investitionen in Höhe von 34 bis 36 Mrd. € (NEP) und von rund 16 Mrd. € (O-NEP) vor. 50Hertz, Amprion, Tennet und TransnetBW haben die Entwürfe des Netzentwicklungsplans (NEP) 2030 und des Offshore-Netzentwicklungsplans (O-NEP) 2030 (beide in der Version 2017) der Bundesnetzagentur (BNetzA) jetzt übergeben und auf der Internetseite www.netzentwicklungsplan.de veröffentlicht.

Damit beginnt eine vierwöchige öffentliche Konsultation, während der bis zum 28. Februar 2017 Stellungnahmen abgegeben werden können. Sie sollen in die zweiten Entwürfe von NEP und O-NEP einfließen. ßen.Ausgangspunkt für die Erstellung des NEP 2030 sowie des O-NEP 2030 ist den Ausführungen der Übertragungsnetzbetreiber zufolge der am 30. Juni 2016 von der BNetzA genehmigte Szenariorahmen. Dieser enthält insgesamt vier Szenarien, drei Szenarien mit dem Zieljahr 2030 und ein längerfristiges Szenario mit dem Zieljahr 2035. Die einzelnen Szenarien unterscheiden sich darin, wie stark und wie schnell sich die Energiewende im Hinblick auf den Stromerzeugungsmix, den Stromverbrauch sowie die Durchdringung mit innovativen Technologien, Speichertechnologien und Flexibilitätsoptionen vollzieht.

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