Erste PV-Ausschreibung: 24 von 25 Projekten realisiert

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24 von 25 Freiflächen-Photovoltaikanlagen, die in der ersten Pilotausschreibung im Jahr 2015 einen Zuschlag erhalten haben, sind fristgerecht in Betrieb genommen worden. Das teilt das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) unter Verweis auf eine Auswertung der Bundesnetzagentur mit, die für die Ausschreibungsverfahren nach EEG verantwortlich zeichnet.

Am 8. Mai 2017 war die entsprechende Frist für die Einreichung des Realisierungsnachweises abgelaufen. BMWi-Staatssekretär Rainer Baake sprach von einem „hervorragenden Ergebnis“. Die Fördersätze seien wettbewerblich ermittelt worden „und jetzt steht fest, dass die Akteure ihre Projekte zu diesen Konditionen auch realisieren.“

Solarparks zum größten Teil auf Konversionsflächen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt errichtet

Von den seinerzeit eingegangenen 170 Geboten erhielten 25 Projekte mit einer Leistung von insgesamt 157 MW einen Zuschlag. Der durchschnittliche Zuschlagspreis lag bei dieser Ausschreibungsrunde bei 9,17 ct/kWh. Die realisierten Photovoltaik-Freiflächenprojekte waren zum größten Teil Konversionsflächen in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Lediglich ein Projekt konnte nicht realisiert werden. Für dieses fällt nunmehr eine Strafzahlung an, die dem EEG-Konto gutgeschrieben wird.

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