E.ON: Weniger Umsatz und verbessertes Ergebnis im Geschäftsfeld Erneuerbare

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Das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien von E.ON hat im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang um acht Prozent auf 1.357 Mio. € (Vorjahr: 1.481 Mio. €) verbucht. Das zeigt der jetzt vorgelegte Geschäftsbericht für das Jahr 2016.
 
Grund war ein den Angaben zufolge der Bereich Onshore-Wind/Solar. Hier seien „rückläufige Preise bei allen Einheiten“ und eine geringere Erzeugungsmenge in Europa zu beobachten gewesen.
 

Gemessen an den anderen Kerngeschäftsfeldern Kundenlösungen (22,4 Mrd. €) und Energienetze (15,9 Mrd. €) fällt der Beitrag der Erneuerbaren am Konzernumsatz auch nach der Trennung von Uniper vergleichsweise bescheiden aus. Auf der Ergebnisseite hat das Segment gleichwohl deutlich zugelegt. Beim bereinigten EBIT weist das E.ON-Zahlenwerk insbesondere dank des Beitrags der Offshore-Windprojekte Amrumbank West und Humber Gateway einen Zuwachs der Erneuerbaren um zehn Prozent auf 430 Mio. € (Vorjahr: 391 Mio. €) aus.

Damit waren die Erneuerbaren der Bereich, der das stärkste Wachstum auf der Ergebnisseite erzielen konnte. Im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien fasst E.ON die Aktivitäten Onshore-Wind/Solar und Offshore-Wind/Sonstiges zusammen. Dem Bereich Onshore-Wind/Solar sind alle auf dem Festland gebauten Wind- sowie Solarparks zugeordnet; Offshore-Wind/Sonstiges beinhaltet alle Windparks auf See.

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