E.ON-Quartalsbericht: Weniger Umsatz mit erneuerbaren Energien

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E.ON hat im ersten Quartal des laufenden Jahres im Geschäftsfeld Erneuerbare Energien 380 Mio. € umgesetzt und mit den entsprechenden Aktivitäten ein bereinigtes EBIT von 160 Mio. € erwirtschaftet. Während das Ergebnis auf Vorjahresniveau lag, entwickelte sich der Umsatz rückläufig, was das Essener Energieunternehmen auf eine im Vergleich zum Vorjahr witterungsbedingt geringere Auslastung der Windkraftanlagen zurückführt.

Insgesamt ging der Umsatz von E.ON um etwa sieben Prozent auf rund 10,5 Mrd. € zurück. Der Umsatz im Geschäftsfeld Energienetze lag mit 4,2 Mrd. € auf Vorjahresniveau, das EBIT legte hier um elf Prozent auf 630 Mio. € zu.

Geschäftsfeld Kundenlösungen bleibt bei E.ON trotz Rückgang Hauptumsatzträger

Größter Umsatzträger ist das Geschäftsfeld Kundenlösungen. Hier gab es aufgrund von Währungseffekten und geringeren Absatzmengen in Großbritannien einen Rückgang um 0,5 Mrd. € auf 6,5 Mrd. € bei den Erlösen. Bei den Kundenlösungen drückten laut E.ON vor allem gestiegene Stromnetzentgelte sowie höhere Beschaffungskosten im Strom- und Gasbereich in Deutschland und Großbritannien auf das Ergebnis. Insgesamt verringerte sich das bereinigte Ergebnis für den Konzern um 34 Prozent auf knapp über eine Milliarde Euro. „Dieser Rückgang entspricht den Erwartungen von E.ON“, heißt es dazu in der Quartalsmeldung zur Geschäftsentwicklung.

Start der Solarkampagne SolarCloud “sehr erfolgreich”

Die Belastung des Segments Kundenlösungen und des nicht zum Kerngeschäft zählenden Betreibers des AKW Brokdorf, Preußen Elektra, würden im Jahresverlauf „vollständig ausgeglichen“, heißt es. E.ON setze dabei insbesondere auf neue Kundenlösungen. Man biete Geschäfts- und Industriekunden wir ein breites Spektrum moderner Energielösungen. Im Vordergrund stehen dabei dezentrale Energieerzeugung, Energieeffizienz und Energiemanagement. Auch im Endkundengeschäft habe man mit SolarCloud „sehr erfolgreich“ eine Solarkampagne gestartet. Hoffnungen setzt die Gruppe auch auf die Zusammenarbeit mit Google und der Nutzung des Tools „Sunroof“.

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