E.ON nimmt in Brandenburg Power-to-Gas-Anlage in Betrieb

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Der Energiekonzern E.ON hat heute im brandenburgischen Falkenhagen eine Power-to-Gas-Anlage in Betrieb genommen. Die Anlage habe im Rahmen eines Funktionstests erstmals Wasserstoff ins Erdgasnetz eingespeist. Innerhalb einer Stunde seien rund 160 Kubikmeter Wasserstoff erzeugt und eingespeist worden, teilte E.ON mit. Damit war die gesamte Prozesskette von der Stromaufnahme bis zur Einspeisung des Wasserstoffs zum ersten Mal erfolgreich. Nach Angaben des Unternehmens kommt der Strom für die Power-to-Gas-Anlage aus einem nahegelegenen Windpark. Aus dem Strom werde mittels Elektrolyse Wasserstoff, der in das regionale Ferngasnetz eingespeist wird. Die offizielle Inbetriebnahme der Power-to-Gas-Anlage sei für Ende August geplant. Dann soll sie pro Stunde rund 360 Kubikmeter Wasserstoff aus regenerativ erzeugtem Strom produzieren. E.ON hat sich nach eigenen Angaben bei dem Bau der Anlage für den Standort Falkenhagen entschieden, da er in idealer Weise ein hohes Windstromaufkommen mit einer bestehenden Strom- und Gasinfrastruktur sowie einer eigenen Betriebsstelle vor Ort verbinde. Somit könne regenerativ erzeugter Strom, der ansonsten nicht in das Stromnetz eingespeist werden könnte, sinnvoll genutzt werden.

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