Entega entwickelt Abrechnungssystem für Elisa

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Das Darmstädter Energieunternehmen Entega wird im Rahmen des eHighway-Projekts Elisa mit seiner IT-Konzerntochter Count&Care ein modellhaftes Abrechnungssystem entwickeln. Derzeit werde darüber diskutiert, ob etwa ein Mautsystem eingeführt werden soll oder ob die Energie in Rechnung gestellt wird, die die LKWs auf der Teststrecke verbrauchen, so Entega.

Darüber hinaus will das Unternehmen untersuchen, wie sich der Betrieb der Oberleitungen auf das regionale Stromnetz auswirken wird. Konkret gehe es darum zu ermitteln, ob durch das Ein- und Ausklinken der E-LKWs in die Oberleitung die bestehenden technischen Normen eingehalten werden oder ob möglicherweise Störsignale entstehen.

Entega sei hier Ansprechpartner für die gesamte Energiebranche. „Wir werden in dieser Hinsicht die Evaluation des Projektes aus Sicht eines Energieversorgers übernehmen“, sagte Marie-Luise Wolff, die Vorstandsvorsitzende von Entega.

Die erste deutsche Teststrecke für Oberleitungs-Hybrid-LKW ist Anfang der Woche auf der A5 bei Langen eröffnet worden. Kooperationspartner sind Hessen mobil, die Technische Universität Darmstadt, Siemens Mobility und Entega.

Wolff betonte, dass Elisa ein wichtiger Beitrag für die in Deutschland dringend erforderliche Verkehrswende sei, die sowohl auf innovative, integrierte Verkehrskonzepte als auch auf eine Abkehr von fossilen Antriebsstoffen setze. Vor diesem Hintergrund müssten alle Fahrzeuge künftig emissionsfrei betrieben werden, so Wolff. Auch hier sei Elisa vorbildlich, denn die Teststrecke wird ausschließlich mit Ökostrom betrieben. „Wir freuen uns, dass wir den benötigten Ökostrom liefern dürfen.“

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