Es sind durchaus Lichtblicke in dem tiefgreifenden und oft mühsamen Prozess der Energiewende: Die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien in Deutschland hat im vergangenen Jahr – je nach Berechnungsmethode – einen Anteil von 43 bis 47 Prozent erreicht. Und die Kohlendioxidemissionen sind aufgrund einer deutlich reduzierten Kohleverstromung so stark gesunken, dass die Klimaschutzziele für 2020 in eine überraschende Nähe rücken. Grund zur Entwarnung sind die guten Nachrichten zum Jahresstart aber keineswegs.

EUWID Neue Energie beginnt das Jahr 2020 mit einem Rück- und Ausblick auf dem Titel der ersten Ausgabe. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) freut sich über die erreichten Rekordmarken. Zugleich macht Verbandspräsidentin Simone Peter deutlich, dass es noch eine Vielzahl von Baustellen rund um die Energiewende gibt. Vor allem im Wärme- und Verkehrsbereich spielen die Erneuerbaren ihr Potenzial noch nicht wirklich aus. Und über die Sektorkopplung wirkt ein ambitionierter Ansatz in diesen Bereichen auch wieder in den Stromsektor zurück.

EUWID-Interview: Kann die Energiebranche auch in Zukunft noch funktionierende Geschäftsmodelle entwickeln?

Auf den Verkehrsbereich setzt auch die Biogasbranche Hoffnungen im laufenden Jahr. Der Optimismus in der Branche kehrt allmählich zurück. Wichtig ist aber eine zeitnahe Definition der Rahmenbedingungen, auch und besonders mit Blick auf die Post-EEG-Phase, die für viele Anlagenbetreiber nun kein komplettes Jahr mehr in der Zukunft liegt.

Insgesamt hat sich der Optimismus in der Energiewirtschaft in den vergangenen Jahren eingetrübt. KPMG-Experte Michael Salcher macht im EUWID-Interview deutlich, dass es auf den richtigen Mix ankommt, um in einem stürmischen Marktumfeld erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu etablieren. (Nachweis für Beitragsbild: EUWID)

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