„Energiewende und Digitalisierung sind untrennbar miteinander verbunden.“ Das sagt Philipp Vohrer, der Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), die jetzt eine Metaanalyse mit dem Titel „Die Digitalisierung der Energiewende“ veröffentlicht hat. Die Analyse zeigt, dass bei dem Thema nach wie vor großer Nachholbedarf besteht. „Die Energiewirtschaft hinkt in Sachen Digitalisierung anderen Wirtschaftsbereichen weit hinterher.“

Die Digitalisierung als Kernthema in der Berichterstattung von EUWID Neue Energie: Hier geht’s zu den neuesten Meldungen und Berichten

Die Digitalisierung ist das Titelthema der jetzt erschienenen Ausgabe 35.2018 von EUWID Neue Energie. Die Analyse der AEE zeigt, dass die dezentrale Struktur der Energiewende auf digitale Algorithmen setzen muss, um den Herausforderungen der Dekarbonisierung der Energieversorgung zu begegnen. Oder wie die AEE es formuliert: „Die Digitalisierung ist der Kitt, der diese Bausteine zusammenhält und zu einem funktionierenden System vernetzt.“

Digitalisierung: Mehr als eine technische Lösung

Die Digitalisierung ist aber mehr als eine technische Lösung für konkrete Probleme. Die Digitalisierung erfordert eine veränderte Herangehensweise auch und gerade im Management moderner Unternehmen. Diese Gedanken haben auch das Führungsteam des Oldenburger Energiedienstleister EWE umtrieben. Ergebnis ist eine neue digital orientierte Strategie, die den Kunden, aber auch den eigenen Mitarbeiter in den Fokus stellt. Was die EWE plant, lesen Sie hier (Premium).

Die Strategie der EWE liegt in einer Linie mit Empfehlungen, die der Energiewirtschaft – und anderen Wirtschaftszweigen –  bereits seit einiger Zeit näher gebracht werden. „Volatilität, Komplexität und auch immer mehr Unsicherheiten bestimmen die heutige und zukünftige digitale Arbeitswelt. Da sind starre Hierarchien, Herrschaftswissen und allzu strenge Befehls- und Kontrollvorschriften hinderlich für den Erfolg“, schreibt Frank Zeeb von Alliander in einem Beitrag für EUWID. Unternehmen müssten sich öffnen – „neue Formen der Zusammenarbeit intern wie extern sind notwendig“.
(Beitragsbild: bounlow-pic / Fotolia)

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