Der Entwurf für das Energiesammelgesetz liegt vor – und er enthält für die Photovoltaik- und Mieterstrombranche eine böse Überraschung: Die Fördersätze für Anlagen bis 750 kWp sollen deutlich gesenkt werden. Und das bereits zum Jahreswechsel. Einmal mehr fühlt sich die PV-Branche im Stich gelassen, der Branchenverband BSW spricht von einem „Anschlag auf die Energiewende“. Und einmal mehr stellt sich die Frage: Wie geht es weiter mit der Energiewende, wenn die EEG-Förderung irgendwann komplett ausläuft?

Die neue Ausgabe 45/2018 von EUWID Neue Energie steht ganz im Zeichen der aktuellen Entwicklungen rund um das EEG und den zukünftigen energiewirtschaftlichen Rahmen. Ein Überblick über die wichtigsten Regelungen des BMWi-Entwurfs für das Energiesammelgesetz findet sich hier, die Reaktionen auf die Abmachungen der Großen Koalition und den Gesetzentwurf haben wir hier zusammengestellt.

Der Titel der jetzt erschienenen Ausgabe wirft den Blick in die Zukunft und ist den Fragen rund um die Post-EEG-Phase gewidmet. Dabei geht es zunächst um die Anlagen, die ab 2021 aus der bestehenden EEG-Förderung herausfallen. Die Vermarktungsoptionen und Handlungsmöglichkeiten, die Anlagenbetreiber in der Post-EEG-Phase nutzen können, weisen aber auch schon den Weg, wie sich Erneuerbare in einer Zukunft ohne EEG-Förderung mit innovativen Geschäftsmodellen etablieren können.

Post-EEG-Dossier im Einzelverkauf
Die Inhalte des EUWID-Post-EEG-Dossiers können ab sofort ohne Abo-Verpflichtung im Einzelverkauf erworben werden. Das entsprechende Paket besteht aus dem digitalen Vollzugriff auf alle Berichte (und spätere Aktualisierungen) im Dossier  für einen Zeitraum von einem Jahr und der Printausgabe des EUWID-Reports: „Was mache ich mit meiner EEG-Anlage nach dem Ende der Förderung?“, der Ende November 2018 erscheint. Weitere Informationen zum Post-EEG-Paket finden Sie hier.

Eines dieser Modelle sind langfristige Stromlieferverträge. Diese Power Purchase Agreements (PPA) sind weltweit verbreitet, aber auch in Deutschland gibt es erste Projekte. Welche Chancen PPA bieten und welche Risiken es gibt, das haben wir in einem ausführlichen Interview mit Experten der Kanzlei Ashurst und des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research erörtert. (Beitragsbild: Mattoff / stock.adobe.com)

5 Topthemen aus EUWID Neue Energie 45/2018:

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein