Energiepolitik an der Saar setzt auf Strom und Wärme sowie Wohnen und Mobilität

1182

Der in der Energiepolitik der künftigen saarländischen Landesregierung aus CDU und SPD verfolgte Ansatz umfasst neben Strom und Wärme auch die Bereiche Wohnen und Mobilität. Die Energiewende gelinge, wenn Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien sinnvoll miteinander verbunden werden, schreiben die Koalitionspartner in ihrem kürzlich veröffentlichten Koalitionsvertrag.

Die künftigen Koalitionspartner wollen den Energieverbrauch deutlich reduzieren und den Anteil Erneuerbarer am saarländischen Stromverbrauch bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20Prozent erhöhen, als Basis für den weiteren Ausbau. Eine besondere Bedeutung komme der Rolle der Kommunen zu, die im Saarland über die Flächennutzungsplanung eine Steuerung der Festlegung geeigneter Flächen als Konzentrationsflächen für Windenergie vornehmen können.

Koalitionsvertrag: Energieeffizienz und Erneuerbare sinnvoll verbinden

Daneben sollen Modellprojekte für die Vernetzung geschaffen werden. „Wir wollen ein Konzept „Wohnen – vernetzt und intelligent“ unter Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft für zukunftsweisende Neu-und Umbauprojekte auf den Weg bringen, mit dem wir Smart Home, Elektromobilität, sozialen Wohnungsbau, altersgerechtes Wohnen und Energieeffizienz gleichermaßen in den Blick nehmen“, heißt es im Koalitionsvertrag.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein