Energiekontor und Nordex schließen Vereinbarung über Anlagen mit 300 MW Gesamtleistung

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Windenergieanlagen
Symbolbild (Quelle: p.nowack penofoto.de - stock.adobe.com)

Die Bremer Energiekontor AG hat mit dem Windenergieanlagenhersteller Nordex Verträge zur Lieferung von Anlagen der neusten Generation mit einer Gesamtleistung von über 300 MW unterzeichnet. Die Anlagen sollen sukzessive in Projekten in Deutschland installiert werden. Wie der Bremer Projektierer weiter mitteilt, ist die Inbetriebnahme der ersten gemeinsamen Projekte für 2019 vorgesehen.

Aktualisierung am 14. September 2018: Neue Verträge auch mit Senvion

Die Vereinbarung soll Energiekontor eine solide Basis für die erfolgreiche Teilnahme an den kommenden Ausschreibungen sichern. Der Anlagenhersteller wiederum sichere sich damit die Abnahme über mehrere Jahre zu vertraglich festgelegten Konditionen.

„Als Teil unserer Effizienzsteigerungsmaßnahmen verschafft uns das Paket eine gut kalkulierbare Basis für die wirtschaftliche Realisierung von Windparks in den kommenden Jahren“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Energiekontor AG, Peter Szabo. Mit der Vision einer 100-prozentigen Vollversorgung des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien wolle Energiekontor eines der ersten Unternehmen sein, das Wind- und Solarparks zu Stromgestehungskosten realisiert, die unterhalb der Erzeugungskosten von konventionell betriebenen Kraftwerken liegen.

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Energiekontor hat auch mit dem Hersteller Senvion Verträge zur Lieferung von Anlagen für mehrere Windparks in Deutschland unterzeichnet. Auch ein englischer Windpark wird mit Senvion-Anlagen ausgestattet, teilte der Projektierer mit. Die ersten Windparks sollen 2019 in Betrieb genommen werden. Dies sei für Energiekontor bereits die zweite Vereinbarung über eine Paketlieferung von Windkraftanlagen.

Eschen: Verhandlungen über PPAs gewinnen immer mehr an Bedeutung

Energiekontor-Vorstand Günter Eschen erklärte: Wir sind davon überzeugt, auch im Ausschreibungsverfahren gemeinsam erfolgreich zu sein. Darüber hinaus gewinnen Verhandlungen über PPAs auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung.“

Den Motor und das Kernelement ihres Wachstumsmodells sieht die Energiekontor AG im Ausbau der Stromerzeugung aus konzerneigenen Wind- und Solarparks.

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