Energiekontor bleibt bei Prognose und geht von positivem Geschäftsverlauf für 2017 aus

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Die Energiekontor AG bleibt für das Geschäftsjahr 2017 bei ihrer bereits im April veröffentlichten Prognose. Für das Geschäftsjahr 2017 geht der Vorstand aufgrund der Jahresplanung und der vorhandenen Projektbestände insgesamt von einem positiven Geschäftsverlauf aus, und zwar sowohl in der AG als auch im Konzern, heißt es in einer Mitteilung, die das in der Planung über den Bau bis hin zur Betriebsführung von Windparks im In- und Ausland tätige Unternehmen anlässlich der Berichtsveröffentlichung zum ersten Quartal 2017 vorgelegt hat.

Unter der Annahme, dass der überwiegende Teil der im Jahre 2016 genehmigten Projekte planmäßig errichtet und zum Jahresende 2017 in Betrieb genommen werden kann, sei aus heutiger Sicht ein Jahresergebnis auf Niveau des Jahres 2016 erreichbar. Das setze allerdings voraus, dass alle im Laufe des Jahres 2017 in Betrieb genommenen Projekte an Investoren veräußert werden.

Sollten einzelne Projekte hingegen nicht verkauft, sondern in den Eigenbestand übernommen werden, würde sich das ausweisbare Jahresergebnis 2017 entsprechend verringern. Konkrete Entscheidungen hierzu wurden Energiekontor zufolge aktuell noch nicht getroffen und hängen vom weiteren Verlauf der Projekte und des Geschäftsjahres 2017 ab. Unabhängig davon würden auch in diesem Geschäftsjahr die Risiken vor allem in möglichen Projektverzögerungen bestehen, die sich nachteilig auf die Inbetriebnahme und den Verkauf der für 2017 geplanten Projekte auswirken könnten.

Rund 47 MW befinden sich im Bau

Das bisherige Geschäftsjahr verlief nach Plan. Im Segment „Projektierung und Verkauf“ (Wind, Solar) hat Energiekontor seit Beginn des Jahres 2017 den Finanzierungsabschluss für weitere Projekte erwirkt, deren Genehmigungen bereits Ende 2016 vorlagen. Damit befinden sich nun rund 47 MW, also mehr als die Hälfte der in Deutschland genehmigten Windparks, im Bau. Für weitere Windparks mit einer Gesamtkapazität von rund 50 MW Windenergie soll der Bau noch bis zur Jahresmitte begonnen werden. Somit führe die Energiekontor-Gruppe sukzessive die bis Ende 2016 genehmigten Projekte planmäßig in die Bauphase über. Die Inbetriebnahme dieser Projekte sei bis zum Ende des Jahres 2017 vorgesehen. Für zwei der Projekte wurden bereits Kaufverträge mit Investoren abgeschlossen.

Zuschlag in erster Solar-Ausschreibungsrunde

Im Bereich Solar hat Energiekontor in der ersten Ausschreibungsrunde des Jahres im Februar 2017 insgesamt zum dritten Mal seit der Einführung des Ausschreibungsverfahrens im Jahr 2015 einen Zuschlag für ein Photovoltaik-Projekt erhalten. Es handelt sich dabei um einen Solarpark in Brandenburg für eine Kapazität von 5,5 MWp. Bereits 2016 hatte Energiekontor den Zuschlag für das Projekt Garzau-Garzin (zehn MW) erhalten. Die Errichtung für diese Photovoltaik-Freiflächenanlage ist noch für das laufende Geschäftsjahr geplant. In den Segmenten „Stromerzeugung in konzerneigenen Windparks“ sowie „Betriebsentwicklung, Innovation und Sonstiges“ blieb das Windjahr insgesamt bisher leicht hinter den Erwartungen zurück. Eine zuverlässige Gesamtaussage lasse sich allerdings erst am Jahresende treffen. Durch die Ende März 2017 erfolgte vorzeitige Rückführung von Kreditverbindlichkeiten erwartet das Unternehmen in diesem Geschäftsjahr eine signifikante Reduzierung der Zinsbelastung im Segment „Stromerzeugung in konzerneigenen Windparks”. Der Bereich Betriebsführung verlief den Angaben zufolge insgesamt plangemäß.

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