„Am saubersten ist die Energie, die gar nicht verbraucht wird.“ Das sagte – wie auch andere – die frühere Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD). Die Aussage ist mit Blick auf den Klimaschutz nach wie vor richtig und wichtig. Die Anstrengungen zum Umstieg auf eine „grüne“ Energieversorgung erfordern zugleich strategische Erwägungen nach dem Motto „efficiency first“. In der Praxis stehen der weiteren Steigerung der Energieeffizienz noch manche Hürden im Weg.

EUWID Neue Energie befasst sich im Titelbereich der neuen Ausgabe 8.2021 mit dem Thema Energieeffizienz. Wie die jetzt vorgelegte Wintererhebung 2020/2021 des Energieeffizienz-Indexes (EEI) der Uni Stuttgart belegt, hat die Corona-Pandemie dem Energieeffizienz-Bestreben der Industrie keinen dauerhaften Schaden zugefügt. Im Gegenteil: 40 Prozent der befragten Unternehmen haben Energieeffizienz-Maßnahmen vor dem Hintergrund der Pandemie sogar vorgezogen oder ausgeweitet.

Weniger Mut macht die aktuelle Situation im Bereich der Wohnungswirtschaft. Das Contracting könnte als Instrument zur Steigerung der Energieeffizienz dienen und den Umstieg von veralteter ineffizienter Technik auf moderne, grüne Versorgungsstrukturen ebnen. Der Klimaschutz-Boom ist am Contracting-Markt aber bislang weitgehend vorbeigegangen. Woran das liegt und was die Branchenverbände tun, um insbesondere das Contracting mit erneuerbaren Energien voranzubringen, lesen Sie hier.

Auf zwei weitere Themen in der aktuellen Ausgabe wollen wir gerne Ihre Aufmerksamkeit lenken: In Spanien werden die Planungen zum Aufbau einer führenden Wasserstoffwirtschaft durch Power-to-Gas auf Solarstromebene konkreter. Und hier finden Sie die Ergebnisse unserer aktuellen Befragung unter den Akteuren am Markt für NawaRo-Holz. (Quelle für Beitragsbild: XtravaganT – stock.adobe.com)

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