Enercon: Kettwig geht in Ruhestand – Janssen übernimmt

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Übernimmt als CEO von Enercon: Momme Janssen (Bildquelle: Enercon)

Der Windenergieanlagenhersteller Enercon bekommt einen neuen Chef. Zum 1. Dezember übernimmt Momme Janssen die Position des CEO vom langjährigen Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig, der in den Ruhestand tritt. Die Aloys Wobben Stiftung, alleinige Gesellschafterin von Enercon, habe die Nachfolgeregelung „langfristig vorbereitet, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen“, heißt es in einer Mitteilung von Enercon.

„Wir bedanken uns für das Engagement, mit dem Hans-Dieter Kettwig das Unternehmen über Jahrzehnte begleitet hat, und möchten insbesondere seine Gesamtleistung in den vergangenen 33 Jahren würdigen“, sagte Heiko Janssen, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. „Wir sprechen hier tatsächlich von einem Lebenswerk, das Hans-Dieter Kettwig mit Enercon aufgebaut hat. Er hat wesentlich dazu beigetragen, Enercon zu einem führenden Industrieunternehmen zu entwickeln, und er hat sich darüber hinaus mit seinem Engagement für die Erneuerbaren und die Onshore-Windenergie sowie mit seinem beharrlichen Eintreten gegen den Klimawandel bleibende gesellschaftliche Verdienste erworben.“

Momme Janssen war in der Enercon Geschäftsleitung bisher für die Ressorts Personal, Kommunikation & Marketing und IT verantwortlich. Zuletzt war er darüber hinaus in führender Position für die Konzeptionierung und den Aufbau des „Turnaround-Programms“ zuständig und treibt die Integration Enercons voran. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen, das die Aloys Wobben Stiftung in meine Person setzt“, sagt Momme Janssen.

Als erste Schwerpunkte seiner neuen Tätigkeit sieht der designierte CEO die Fortsetzung des Konsolidierungsprogramms, das in eine entscheidende Phase trete. „Wir werden gemeinsam die notwendigen Veränderungen umsetzen, die uns die nächsten erfolgreichen Jahrzehnte ermöglichen“, sagt Janssen. Man werde die Entwicklungen des Marktes „stärker in unsere Überlegungen mit aufnehmen. Wir müssen eine noch höhere Veränderungsgeschwindigkeit aufbauen und unsere Prozesse wirksam optimieren. Das wird ein hartes Stück Arbeit.“

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