Enercity steigert Erneuerbare Strom- und Wärmeerzeugung

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Die erneuerbaren Energieträger, vor allem Biomasse und Wind, haben bei enercity in den ersten 6 Monaten 2019 verstärkt zur Strom- und Wärmeerzeugung beigetragen. Wie der Versorger anlässlich der Vorstellung seiner Halbjahreszahlen in Hannover mitteilte, stieg die erneuerbare Stromerzeugung um 26,6 Prozent auf 1.181 GWh. Die erneuerbare Wärmeerzeugung legte um 27,0 Prozent auf 1.152 GWh zu.

Bei der Stromerzeugung von 3.212 GWh ergab sich für die Erzeugung aus erneuerbaren Energien ein Anteil von 36,8 Prozent (Vorjahr: 18,4 Prozent). Bei der dezentralen Wärmeerzeugung von insgesamt 1.876 GWh (Vorjahr: 1.916 GWh) beträgt der Anteil erneuerbarer Energien 29,9 Prozent (Vorjahr: 29,4 Prozent).

Enercity hat Mitte August auch den Grundstein für den Windpark Klettwitz 2 in Brandenburg gelegt. Seither baut das Unternehmen mit einem Invest von rund 45 Mio. € (einschließlich Infrastruktur) zehn Windenergieanlagen mit insgesamt 33 MW und 92 GWh/Jahr im Ex-Braunkohle-Tagebaugebiet.

Hand in Hand mit Kommunen baue enercity Windkraft aus und gewinne so neue Kunden. Das zweitgrößte Windprojekt sei in Jeetze, Sachsen-Anhalt, beheimatet (7,2 MW). Weitere Projekte seien im Genehmigungsprozess. Nach Abschluss der Bauphase ab 2020 steigt die Stromerzeugung aus Windkraft den Angaben zufolge um knapp 120 GWh auf 670 GWh. Damit versorgt enercity jährlich rund 268.000 Kunden mit Strom allein aus Windkraft.

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