EnBW rechnet im Segment Erneuerbare Energien mit höherem Ergebnis

1214

Die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) erwartet im Segment Erneuerbare Energien ein Ergebnis zwischen fünf und 15 Prozent über dem Vorjahr. Das gab der Energieversorger jetzt anlässlich der Vorlage seiner Quartalszahlen bekannt. Das Ergebnis im Segment Erneuerbare wurde im ersten Quartal 2017 im Bereich Windenergie durch einen schwachen Windertrag und bei den Laufwasserkraftwerken durch eine geringe Wasserführung beeinträchtigt, heißt ees. In der Folge sank das Adjusted Ebitda um 13,9 Prozent auf 79,3 Mio. € (Vorjahr 92,1 Mio. €). Durch den Zubau von Onshore-Windparks im zweiten Halbjahr sollen sich diese Effekte jedoch erwartungsgemäß ausgleichen.

Das auf die Aktionäre der EnBW AG entfallende Konzernergebnis stieg, im Wesentlichen bedingt durch den Verkauf von 49,89 Prozent der Anteile des Offshore Windparks „EnBW Hohe See“, von 51 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf aktuell 380,6 Mio. € für das erste Quartal 2017. Das Ergebnis je Aktie beträgt damit 1,41 € nach 0,19 € im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Die Investitionen des EnBW-Konzerns haben sich den Angaben zufolge im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Offshore-Projekts EnBW Hohe See deutlich erhöht: Von den gesamten Bruttoinvestitionen entfielen 75,5 Prozent auf Wachstumsprojekte. Vor allem im Segment erneuerbare Energien lagen die Investitionen mit 149,7 Mio. € erheblich über dem Vorjahresniveau (20,4 Mio. €), da sich der Offshore-Windpark EnBW Hohe See in der Realisierungsphase befinde und ein deutlich erhöhter Zubau von Onshore-Windparks gegenüber dem Vorjahr stattfinde.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein