EnBW bietet Bürgerbeteiligung am Windportfolio an

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EnBW Windpark Rot am See (Bildnachweis: EnBW)

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG bietet Anwohnern im Umkreis von sieben ihrer Windparks eine finanzielle Beteiligung an. Der Beteiligungsprozess läuft ausschließlich regional als sogenannte Schwarmfinanzierung („Crowdfunding“) ab.

Die Windparks befinden sich in Freckenfeld (Rheinland-Pfalz) sowie in den baden-württembergischen Gemeinden Rot am See (Ortsteil Brettenfeld), Langenburg, Bühlertann (alle Landkreis Schwäbisch-Hall), Hasel (Landkreis Lörrach), Rosenberg (Ostalbkreis) sowie Winterbach (Rems-Murr-Kreis). Zusammen kommen die Windparks auf eine elektrische Leistung von etwa 100 MW.

Bei den in den Jahren 2017 und 2018 eröffneten Windparks hatten die Standortgemeinden den Wunsch einer finanziellen Beteiligung geäußert. „Gerne kommen wir diesem Wunsch jetzt nach, weil wir uns dadurch eine Stärkung der Verbundenheit mit den errichteten Anlagen und damit der Energiewende vor Ort versprechen“, sagt Dirk Güsewell, bei der EnBW für den Ausbau der Erneuerbaren verantwortlich.

Gesamt-Beteiligungsvolumen beträgt 2,5 Mio. €

Die Anwohner konnten sich im November 2018 während einer ersten Phase (Interessensbekundung) unverbindlich für die jetzt startende zweite Phase (öffentliches Angebot) registrieren. Beide Phasen wickelt die EnBW ausschließlich online ab. Nur wer in der ersten Phase sein Interesse bekundet hat, darf sich an der zweiten Phase beteiligen.

Es handelt sich bei der Bürgerbeteiligung um ein sogenanntes „Nachrangdarlehen mit eigenkapitalähnlicher Haftungsfunktion“. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Verzinsung liegt bei jährlich 3 Prozent. Investitionen zwischen 500 und 10.000 € sind möglich. Das Gesamt-Beteiligungsvolumen beträgt 2,5 Mio. €.      

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