Elektromobilität: NewMotion will Vehicle-to-Grid in der Region Amsterdam voranbringen

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Absichtserklärung zu V2X in der Region Amsterdam unterzeichnet. (Quelle: NewMotion)

Der Ladelösungsanbieter NewMotion will gemeinsam mit der Stadt Amsterdam sowie einer Reihe anderer öffentlicher und privater Unternehmen die Vehicle-to-Anything (V2X)-Technologie weiter ausbauen. Die Partner planen die kommerzielle Einführung von V2X-Technologien im Rahmen von Projekten, die Elektrofahrzeuge mit Energiesystemen in der Region Amsterdam verbinden.

Das Schreiben wurde auf dem EVS32, Europas führendem E-Mobilitätsgipfel, von der stellvertretenden Amsterdamer Bürgermeisterin Sharon Dijksma und Sytse Zuidema, CEO von NewMotion, unterzeichnet. Darüber hinaus wurde die Absichtserklärung auch von der Gemeinde Weesp, Alliander, ElaadNL, Engie, Hitachi, HvA, Johan Cruyff ArenA, Mitsubishi Motors und Nissan unterschrieben.

Angebots- und Nachfragespitzen im öffentlichen Netz ausgleichen

V2X ist eine Weiterentwicklung der Vehicle-to-Grid (V2G)-Technologie. V2G-Elektrofahrzeuge können Energie nicht nur speichern, sondern auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder in das Stromnetz einspeisen. Auf diese Weise bieten Elektrofahrzeuge eine Lösung für das schwankende Angebot an Solar- und Windenergie, indem sie Angebots- und Nachfragespitzen ausgleichen. Mit V2X kann Strom sowohl in das öffentliche Stromnetz, als auch in private Stromnetze, beispielsweise von Bürogebäuden oder Privathäusern, zurückgeführt werden. Darüber könnte wird die Verwendung der Batterien als Energiespeicher die Attraktivität von Elektroautos erhöhen und die Nutzung erneuerbarer Energien fördern.

Für Amsterdam und die Region ist dies der nächste Schritt beim Übergang zu einem vollständig nachhaltigen Verkehrssystem.
– Sharon Dijksma, stellvertretende Bürgermeisterin Amsterdam

NewMotion und die Stadt Amsterdam sehen sich als Pioniere in den Bereichen E-Mobilität und V2X-Technologie. Im Jahr 2018 gab es bereits rund 3.000 öffentliche Ladestationen in der Stadt und 3.000 in der umliegenden Region für mehr als 40.000 E-Autofahrer. Bis 2030 will Amsterdam alle Benzin- und Dieselfahrzeuge aus der Stadt verbannen und den kompletten Übergang zur Elektromobilität vollziehen. Das V2X-Projekt soll diesen Übergang unterstützen.

„Für Amsterdam und die Region ist dies der nächste Schritt beim Übergang zu einem vollständig nachhaltigen Verkehrssystem“, sagt Dijksma. „Amsterdam ist bereits führend im Bereich der elektrischen Fahr- und Ladeinfrastruktur, aber um die Region zukunftssicher zu machen und das weitere Wachstum der Elektromobilität zu unterstützen, muss noch mehr getan werden.“

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