Elektromobilität: Innogy erhält Fördergelder für Aufbau von 1.245 Ladesäulen

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Staatssekretär Norbert Barthle überreicht die Förderzusage an Elke Temme, Leiterin Elektromobilität der innogy SE (Quelle: innogy)

Meldungen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität sind inzwischen an der Tagesordnung. Bei der Größenordnung, um die es bei der jetzt von innogy veröffentlichten Presseinformation geht, ist ein kurzes Innehalten aber durchaus nachvollziehbar: Das Unternehmen erhält aus dem Bundesprogramm zur Förderung der Ladeinfrastruktur Mittel für den Aufbau von 1.245 Ladesäulen mit der doppelten Zahl an Ladepunkten. Allerdings werden keine Schnellladesäulen errichtet – die Leistung beträgt 22 kW. Gleichwohl handelt es sich um den bisher umfangreichsten Förderantrag, den das Bundesverkehrsministerium bislang bewilligt hat.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMVI, Norbert Barthle, sprach bei der Überreichung der Förderzusage an innogy von einem „wichtigen Schritt, um die Antriebswende technologieoffen voranzubringen“. Für Hildegard Müller, Infrastrukturvorstand bei innogy, ist der Ausbau des Ladenetzes die „zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität“.

Ladesäulen entstehen in NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz

In Deutschland betreibt innogy nach eigenen Angaben gegenwärtig 4.600 Ladepunkte in 635 Städten und Gemeinden. Davon sind rund 2.200 öffentlich zugängliche Ladepunkte. „Mit der Förderung des Bundes für 1.245 Ladesäulen werden wir das öffentliche Ladenetz der innogy mehr als verdoppeln“, rechnet innogy-Vertriebsvorstand Martin Herrmann vor. Die neuen Ladesäulen werden in den vier Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz entstehen.

Ein Schwerpunkt liegt in den nordrhein-westfälischen Ruhrmetropolen Essen und Mülheim sowie Dorsten. Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 7,8 Mio. € und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt rund 3,1 Mio. € durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Eichrechtskonforme Abrechnung des Ladevorgangs als Alleinstellungsmerkmal

Technisch gingen die innogy-Ladesäulen über die im Förderprogramm geforderten Voraussetzungen hinaus. So erfolge die Abrechnung des Ladevorgangs eichrechtkonform. „Aktuell ist innogy das einzige Unternehmen, das diese Leistung bietet“, sagt Elke Temme, Leiterin Elektromobilität bei innogy. Alle neuen Ladesäulen werden in das IT-Backend von innogy eingebunden und somit untereinander vernetzt. Das ermögliche zentral gesteuerte Servicedienstleistungen und komfortable Abrechnungsmodelle für die Endkunden.

Ausbau der Ladeinfrastruktur bei EUWID Neue Energie:

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