Elektromobilität: Bosch und EnBW wollen Ladevorgang mit Blockchain optimieren

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Blockchain security computer encryption concept for online banking and secure payment technology
Quelle: AA+W / Fotolia

Bosch arbeitet gemeinsam mit der EnBW an einem Prototyp zur Verbesserung des Ladevorgangs von Elektroautos auf Basis der Blockchain-Technologie. Wie Bosch bekannt gab, soll dabei der gesamte Ladeprozess von der Auswahl der Ladestation, über die Reservierung bis zur Bezahlung deutlich vereinfacht und auf die Kundenbedürfnisse zugeschnitten werden.

Beispielsweise könnten dem Kunden über die von Bosch entwickelte Software im Auto in Kombination mit einem intelligenten Ladesäulenmanager in Echtzeit unterschiedliche und transparente Preismodelle angeboten werden – je nach Verfügbarkeit von Ladesäulen und erzeugtem Strom aus erneuerbaren Quellen. Auch die Reservierung sowie Bezahlung des Ladevorgangs läuft vollautomatisch über die Blockchain.

Weitere Präferenzen des Kunden würden ebenfalls berücksichtigt, beispielsweise die Verfügbarkeit von Spielplätzen oder Cafés im Umfeld von Ladesäulen. Erste Tests des neuen Systems liefen derzeit.

Lesen Sie zu den Hintergründen von Elektromobilität und Stromnetz auch unser Dossier:

Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und das Netz: Aktuelle Entwicklungen

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