Die Sommerpause ist zu Ende und jetzt muss so langsam mal Schwung in die Formulierung der energiepolitischen Rahmenbedingungen kommen. Das sogenannte „100-Tage-Gesetz“ soll „zügig nach der Sommerpause“ verabschiedet werden, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Liberalen. Den Ausführungen der Bundesregierung ist der Titel der jetzt erschienenen Ausgabe 37/2018 von EUWID Neue Energie gewidmet.

Im Blickpunkt der Berichterstattung stehen die Regelungen zur EEG-Umlage für Eigenstrom aus KWK-Anlagen, die „auch aus verfahrensökonomischen Gründen“ in das laufende Gesetzgebungsverfahren aufgenommen worden seien, nachdem die Grundsatzeinigung zwischen Bundesminister Altmaier und EU-Wettbewerbskommissarin Vestager erzielt wurde, schreibt die Regierung. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die beihilferechtliche Einigung mit Brüssel auf eine rückwirkende Lösung zum 1. Januar 2018 durch die verzögerte Umsetzung des Gesetzes „nicht gefährdet“ wird.

Während über die Zukunft des EEG und die Sonderausschreibungen kontrovers gestritten wird, machen sich immer mehr Anlagenbetreiber Gedanken darüber, wie es mit ihrer Wind-, Biomasse- oder Solaranlage nach dem Ende der Förderung weitergehen soll. Der Post-EEG-Phase widmen sich auch die Energieversorger. Greenpeace Energy und Statkraft haben jetzt mit Bürgerwindparks langfristige Stromabnahmeverträge – so genannte PPA (Power Purchase Agreements) – vereinbart. Lesen Sie hierzu auch unser ausführliches Dossier zur Post-EEG-Phase.

Gegenstand der neuen Ausgabe des Brancheninformationsdienstes sind auch die Ergebnisse der Marktrecherchen der EUWID-Redaktion Holz und Holzwerkstoffe zum Pelletmarkt. Eine Reihe von Faktoren haben über den Sommer zu einer vergleichsweise stabilen Marktlage beigetragen. Bereits im September könnten Preissteigerungen anstehen.
(Beitragsbild: rrudenkois – stock.adobe.com)

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Und hier kommen unsere Redaktionstipps für EUWID Neue Energie 37.2018:

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