Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat es wieder einmal getan: Im Rahmen der Pressekonferenz zur Veröffentlichung des aktuellen Monitoringberichts zur Energiewende warnte er vor einem Anstieg der EEG-Umlage im Zuge der angepeilten Verdopplung der PV-Leistung in Deutschland bis 2030. Angesichts der Kostendegression gerade bei der PV und dem schrittweisen Herausfallen der „teuren“ Jahrgänge aus der EEG-Umlage wirkt die Kostenperspektive eher vorgeschoben. Dennoch: Die Diskussion über die künftige Förderung erneuerbarer Energien steht auf der Agenda und wird in den kommenden Monaten und Jahren geführt werden.

Der Titel der neuen Ausgabe 6.2021 von EUWID Neue Energie wirft einen Blick auf die Debatte und konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung einer modifizierten Förderung (neuer) erneuerbarer Erzeugungsanlagen im Stromsektor. Das „Kostenargument“ darf dabei nicht verdecken, dass es in erster Linie um eine grundlegende Reform des Strommarktdesigns geht, eine Perspektive, die auch der Monitoringbericht nachdrücklich einnimmt. Wenn die erneuerbaren Energien am „Markt“ erfolgreich sein sollen, dann benötigen sie vor allem faire Rahmenbedingungen.

Ein Ausbau der erneuerbaren Energien ohne Förderung – das gibt es schon heute. Über Power Purchase Agreements werden langfristige Abnahmestrukturen geschaffen, die eine hinreichende Verlässlichkeit für Erzeuger bieten und Investitionen anreizen können. Welche Rolle PPA schon heute hat und welche Perspektiven sich bieten, analysieren Daniel Hölder und Daniel Parsons von BayWa r.e. in einem Fachbeitrag.

Eine „grüne“ Vollversorgung benötigt Flexibilitäten – und diese bieten unter anderem die Erzeugung und Nutzung von Biomethan. Die Potenziale in diesem Bereich könnten deutlich höher liegen als man bislang dachte. Das zumindest legen Analysen des DVGW nahe. (Quelle für Beitragsbild: Massimo Cavallo / stock.adobe.com)

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