EEG-Stromvermarktung: ÜNB erzielen im Oktober Preis von 29,03 €/MWh

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Quelle: EUWID

Im Oktober haben die Übertragungsnetzbetreiber 1.584 GWh Solarstrom an den Börsen vermarktet. Das ist etwas mehr als die Hälfte der im Berichtsmonat von den ÜNB verkauften 2.995 GWh EEG-Strom. Die Betreiber der vier großen Übertragungsnetze erzielten bei der Vermarktung der Strommengen im Oktober einen durchschnittlichen Preis von 29,03 € pro Megawattstunde.

Neben der Photovoltaik spielt im EEG-Portfolio der ÜNB vor allem die Technologiegruppe Biomasse eine wichtige Rolle. Auf sie entfällt im Oktober eine Vermarktungsmenge von 700 GWh. Der stürmische Oktober hat auch die wenigen Windkraftanlagen, die nicht unter die Direktvermarktung fallen, zu einem Produktionsrekord im laufenden Jahr geführt. Die ÜNB vermarkteten 495 GWh – dennoch eine relativ kleine Zahl im Vergleich zu den mehr als 10.000 GWh, die im Oktober deutschlandweit in den Onshore-Windkraftanlagen erzeugt wurden.

Bislang 38,9 TWh EEG-Strom im Jahr 2017 über ÜNB vermarktet

In den ersten zehn Monaten sind über die ÜNB insgesamt 38,9 TWh EEG-Strom vermarktet worden. Zwei Drittel (66,8 Prozent) davon entfallen auf die Photovoltaik und 18,5 Prozent auf die Biomasse. Die Windenergie kommt auf einen Vermarktungsanteil von 8,9 Prozent, der Rest (5,8 Prozent) ist der Technologiegruppe „Sonstige“ zuzuschreiben.

Die Übertragungsnetzbetreiber bringen diejenigen Strommengen an die Stromhandelsplätze, die nicht von den Betreibern direkt vermarktet werden. Inzwischen dominiert das Marktprämienmodell mit einer Direktvermarktung durch die Anlagenbetreiber (bzw. beauftragte Intermediäre) unter den Vermarktungswegen von EEG-Strom deutlich.

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