E.ON und Efficiencity bieten Brennstoffzellen-Contracting für Eigenheimbesitzer an

Technologie „bereits tausendfach bewährt“

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Ein neues Versorgungsmodell von E.ON und Efficiencity soll die Energiekosten von Ein- und Zweifamilienhäusern senken. Bestehende Eigenheime könnten damit bis zu 50 Prozent ihrer Strom- und Heizkosten einsparen, heißt es in einer Mitteilung der Efficiencity GmbH, einer E.ON-Beteiligung, die Energie-Contracting zur Heizungs-Nachrüstung oder für die Heizungssanierung und den Neubau anbietet.

Im Rahmen des neuen Angebots stattet Efficiencity Häuser mit einem Brennstoffzellen-Energiesystem aus, das gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Die komplette Investition in die neue Technik sowie die Wartung übernimmt Efficiencity, und die teilnehmenden Haushalte zahlen lediglich eine monatliche Pauschale sowie reduzierte Preise für Strom und Wärme. In Verbindung mit dem E.ON Gastarif Direkt Erdgas Öko erzeugten die Eigenheime ihre Energie zudem CO2-frei.

Modernisierungen alter Heizungen besonders vorteilhaft

Laut Efficiencity ist das Energie-Contracting besonders für die Eigentümer alter Heizungen vorteilhaft. Dabei übernehme Efficiencity nicht nur die Investition in die neue Technik, sondern auch die notwendigen Demontagekosten alter Komponenten. Die Haushalte profitierten anschließend von deutlich geringeren Strom- und Wärmekosten durch niedrigere Energiepreise pro kWh und die hohe Effizienz der Brennstoffzelle. Wie Efficiencity-Geschäftsführer Manfred Stefener erklärt, habe sich die Brennstoffzelle „bereits tausendfach bewährt“. Gleichzeitig stehe den Kunden ein Rundum-Service zur Seite, ohne dass sie Wartung oder Reparaturen zusätzlich bezahlen müssten.

Monatliche Pauschale statt einmaliger Investition

Das Contracting funktioniere im Bestand und im Neubau nach dem gleichen Prinzip, der Haushalt zahle einen monatlichen Festpreis für die Bereitstellung moderner Technik. Im günstigsten Tarif für die Nachrüstung einer bestehenden Heizung liege er bei 49,90 € pro Monat. Dabei erhielten die Hauseigentümer eine Brennstoffzelle und einen modernen Warmwasserspeicher. Der bestehende Heizkessel bleibe eingebaut, müsse aber nur noch an besonders kalten Tagen hinzuheizen. Den Grundbedarf an Wärme liefere die Brennstoffzelle.

Gründe-für-Contracting
Bildquelle: EUWID nach Angaben von Efficiencity

Eine komplett neue Heizung gebe es ab 149,80 € pro Monat. Enthalten seien dann die Brennstoffzelle, ein Speicher, eine moderne Brennwerttherme und der Service. Für die gesamte Vorbereitung und Abwicklung der Installation inklusive der Ummeldung und der Beantragung von Fördermitteln berechne Efficiencity in diesem Tarif eine Servicepauschale von 999 €.

Für den monatlichen Verbrauch fielen bei Efficiencity Kosten von rund 4,9 ct pro kWh Strom, wobei der genaue Preis abhängig vom regionalen Netzentgelt sei, und Wärme an. Im Vergleich zu herkömmlichen Energiepreisen bedeute das eine Einsparung von rund 83 Prozent bei Strom und rund 18 Prozent bei Wärme. Beim Strom gelte dieser Preis für die gesamte von der Brennstoffzelle produzierte Strommenge von typischerweise 2.440 kWh. Den restlichen Strom liefere der Contractor zum Preis von 27 ct pro kWh. Ein Grundpreis, wie er von anderen Anbietern berechnet werde, entfalle.

Brennstoffzellen-BHKW Elcore 2400 kommt zum Einsatz

Der Energiedienstleister setzt bei seinem Contracting-Modell das Brennstoffzellen-BHKW Elcore 2400 ein. Es sei die erste Strom erzeugende Heizung ihrer Art, deren Leistung speziell für den vergleichsweise niedrigen Bedarf eines durchschnittlichen deutschen Haushalts ausgelegt worden sei. Dadurch werde ein Contracting nach dem Efficiencity-Modell erstmals wirtschaftlich. Das Nano-BHKW verfüge über das Energielabel A++.

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