E.ON bietet „Sunrate“ zur Finanzierung von PV-Anlage

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Bildquelle: E.ON

Spätestens 2019 will E.ON Marktführer im Solargeschäft in Deutschland sein. Und für dieses Ziel rührt der Konzern kräftig die Werbetrommel. Jüngstes Element der Solaraktivitäten ist mit Blick auf Privathaushalte die „Sunrate“.

Dabei handelt es sich um eine Art Contracting-Modell: Der Kunde wandelt die Kosten für die Photovoltaikanlage in monatliche Bezahlraten um. „Dabei werden die Kunden nicht nur Betreiber – wie in Mietmodellen – sondern auch Besitzer der Solaranlagen mit allen dazugehörigen Vorteilen wie deutlich geringeren Kosten, sobald die Anlage finanziert wird“, schreibt E.ON in einer Pressemitteilung.

Paket umfasst auch die “SolarCloud”

Das Paket umfasse auch das vor wenigen Monaten präsentierte virtuelle Stromkonto E.ON SolarCloud, mit dem Kunden bilanziell auf ihren selbst erzeugten Solarstrom auch dann zugreifen können, wenn sie ihn bei der Erzeugung nicht selbst nutzen können. Eine physische Speicherung des Stroms erfolgt bei der SolarCloud allerdings nicht.

Die Einbindung der Errichtung von Photovoltaikanlagen in das Endkundengeschäft im Rahmen umfassender Energiedienstleistungen ist für die Versorger in einem umkämpften Endkundenmarkt durchaus attraktiv. So werden die Vorhaben im Sunrate-Modell mit Laufzeiten von zehn oder 15 Jahren geplant. Kunden können auf diesem Weg langfristig an den Versorger gebunden werden.

Trends bei Energiedienstleistungen

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