Die Drewag – Stadtwerke Dresden GmbH wird noch im Juli mit dem Bau einer Power-to-Heat-Anlage beginnen. Wie das Dresdener Unternehmen mitteilte, handelt es sich um einen Elektrodenheizkessel mit einer maximalen Leistung von 40 MW. Die Investitionskosten beziffert Drewag auf mehr als sechs Mio. €. Die Vergabe der Bauleistungen erfolgte zu einem großen Teil an Firmen aus der Region.

Die Anlage soll überschüssige Strommengen aus erneuerbaren Energien in speicherbare Wärme umzuwandeln, die letztlich in das Fernwärmenetz eingespeist wird. Der Elektrodenheizkessel ist dafür ausgelegt, innerhalb von Sekunden auf ein schwankendes Stromangebot zu reagieren und hilft damit, das Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage im Stromnetz stabil zu halten. Als Nebeneffekt sinken der Erdgasverbrauch und der CO2-Ausstoß des Heizkraftwerks Nossener Brücke und der anderen Drewag-Anlagen, denn es muss weniger Fernwärme auf konventionelle Art erzeugt werden.

Die neue Anlage wird ab Juli 2017 neben dem bestehenden Heizkraftwerk Nossener Brücke errichtet, momentan laufen Drewag zufolge die bauvorbereitenden Arbeiten. Auch der Anschlusspunkt an eine der größten Fernwärmetrassen der Stadt wurde im Zuge eines zweiwöchigen Stillstands bereits im April 2017 realisiert. Gemäß Zeitplan wird die neue Anlage zum Beginn der Heizperiode 2018/2019 vollständig betriebsbereit sein.

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