DMK-Prognose: Anbaufläche für Mais steigt um 3,5 Prozent

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Das Deutsche Maiskomitee (DMK) rechnet in diesem Jahr mit einer Steigerung der Maisanbaufläche um 3,5 Prozent auf 2,587 Mio. ha. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Kleffmann Group hervor, die im Auftrag des DMK bei 2.467 Maisanbauern durchgeführt wurde. Die mäßige Ernte im vergangenen Herbst habe die Landwirte veranlasst, mehr Mais anzubauen, um die Vorräte an Silage für die Fütterung sowie für Biogasanlagen wieder aufzufüllen. Flächenmäßig die größten Zuwächse seien in Bayern mit 33.221 ha, in Mecklenburg-Vorpommern mit 12.392 ha und in Brandenburg mit 11.594 ha zu verzeichnen. Nach den Ergebnissen der Umfrage planen die Landwirte 1,284 Mio. ha zum Anbau von Silomais zur Futtererzeugung zu nutzen. 860.700 ha sollen der Energieerzeugung und 433.000 ha zum Anbau von Körnermais dienen. Mit diesen Ergebnissen bleibt das Marktforschungsunternehmen unter den Werten, die beispielsweise das Statistische Bundesamt oder der Deutsche Raiffeisenverband nennen. Beide schätzen die Anbaufläche für Körnermais auf über 500.000 ha. Kleffmann rechnet hingegen mit einem leichten Rückgang des Körnermaisanbaus. Allerdings bestehe bei den Landwirten offensichtlich noch Unsicherheit, wie sich die einzelnen Nutzungsrichtungen, insbesondere Körnermais, entwickeln werden. Letztlich entscheiden Witterung und Marktverlauf darüber, wie viel Mais als Körnermais geerntet und vermarktet werden kann, berichtet das DMK.

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