Direktvermarktung im Marktprämienmodell erreicht neuen Rekordwert

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Die Direktvermarktung von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien über das Marktprämienmodell hat zum Jahresende mit einer gemeldeten Gesamtleistung von 28.541 MW einen neuen Rekordwert erreicht. Nach Angaben der Übertragungsnetzbetreiber wurden für den Dezember Onshore-Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 23.929 MW gemeldet. Damit entfallen 84 Prozent der Leistung im Markprämienmodell auf die Onshore-Windkraft. Neben der Binnen-Windkraft spielen auch die Solarenergie (1993 MW) und die Biomasse (1936 MW) eine größere Rolle bei der Inanspruchnahme der Marktprämie. Zum Jahreswechsel sinkt die Managementprämie, die einen Anreiz für den Wechsel von der EEG-Festvergütung zur Direktvermarktung innerhalb des Marktprämienmodells bieten soll. Der Managementprämienverordnung zufolge sinkt die Prämie für direkt vermarkteten Strom aus Windenergie- und Photovoltaikanlagen ab dem kommenden Jahr auf 0,65 ct/kWh. Für fernsteuerbare Anlagen liegt die Vergütung bei 0,75 ct/kWh. Die ersten Erfahrungen mit der Marktprämie im laufenden Jahr hätten gezeigt, dass die Managementprämie für Windenergie- und Photovoltaikanlagen zu hoch angesetzt gewesen sei, hieß es seitens des BMU zur Begründung der Kürzung.


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