Digitale Plattform: VKU bringt Stadtwerke mit Start-ups zusammen

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Quelle: vege - stock.adobe.com

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) will mit einer neuen digitalen Serviceplattform Stadtwerke mit Gründern vernetzen. Die jetzt auf dem VKU-Stadtwerkekongress in Köln gelaunchte Plattform „Kommunaldigital“ richtet sich an VKU-Mitglieder, Digitalisierungsexperten der Kommunalwirtschaft und Start-ups.

„Die Start-up-Landschaft ist ein sich schnell veränderndes Ökosystem mit innovativen Lösungen. Die Kommunalwirtschaft sucht aktiv nach neuen Geschäftsfeldern und stellt sich für die Zukunft auf. An dieser wegweisenden Kreuzung steht ‚Kommunaldigital‘ und eröffnet beiden Branchen neue Möglichkeiten der Vernetzung. Hier werden Innovationspotenziale und die Chancen der Digitalisierung ausgeschöpft – für moderne Angebote der Daseinsvorsorge für die Kunden vor Ort“, erklärte VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche.

Neben der Nutzung der Plattform zur Vernetzung von Stadtwerken und Start-ups können die Nutzer ihre ihre Vergabeverfahren über ein multifunktionales eVergabe-Portal abwickeln, sich über digitale Vorzeigeprojekte informieren und haben Zugang zu einer exklusiven Beraterdatenbank der VKU Consult. Auch soll es künftig ein breites Angebot an White-Label-Lösungen geben, in das auch die bestehenden White-Label-Angebote der Stadtwerke Mall, dem gemeinschaftlichen Online-Marktplatzprojekt der Stadtwerke Eutin, Peine, Speyer und der Stadtwerke-Kooperation Südweststrom, integriert werden.

Laut einer aktuellen VKU-Umfrage sind 38 Prozent der Mitgliedsunternehmen aktiv auf der Suche nach neuen Geschäftsfeldern. Mehr als drei Viertel der befragten Unternehmen haben jedoch keine eigene Innovationsabteilung. Die innovativen Lösungen der Start-ups seien oft schlank und schnell zu implementieren und könnten damit die Digitalisierungsprozesse der Unternehmen wesentlich beschleunigen, heißt es seitens des Verbandes. Die Start-ups gewönnen durch die Kooperation mit kommunalen Unternehmen Geschäfts- und Marktexpertise und profitierten von dem Zugang zu potenziell mehr als 80 Mio. Endkunden.

EVU betrachten konsequente Ausrichtung auf neue Geschäftsfelder „noch zu zögerlich“

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