Die Internationale Energieagentur (IEA) prognostiziert in ihrem neuen Bericht „Renewables 2019“ einen massiven Anstieg der installierten regenerativen Stromkapazität, an dem die Photovoltaik einen gewichtigen Anteil hat. Damit wirkt sie aber nicht unbedingt glücklich. Die IEA befürchtet zum einen, dass der Ausbau der Erneuerbaren aus Nachhaltigkeitsgründen trotz allem nicht ausreicht, zum anderen sieht sie bei der Photovoltaik Gefahren eines „ungemanagten Wachstums“.

Aus Sicht von IEA-Chef Fatih Birol müsse die Entwicklung der dezentralen Photovoltaik gut gesteuert werden, um die unterschiedlichen Interessen von PV-Anlagenbesitzern, anderen Verbrauchern sowie Energie- und Versorgungsunternehmen auszugleichen.

Vor dem Hintergrund der politischen Wirkmacht der IEA arbeitet der Titeltext von EUWID Neue Energie 44.2019 heraus, warum manche Aussagen der IEA in der Erneuerbaren-Branche durchaus mit einem gewissen Stirnrunzeln zur Kenntnis genommen werden könnten.

EUWID-Interview: Welche Erfahrungen gibt es zur Zusammenarbeit von EVU und Start-ups?

Im Bioenergie-Bereich gibt es Neuigkeiten aus der Pellet-Branche. Der European Pellet Council (EPC) und Bioenergy Europe rechnen auch für 2019 mit einer steigenden Produktion von ENplus-Pellets. Bei der Onshore-Windenergie schreitet die seit geraumer Zeit anhaltende negative Entwicklung weiter voran, laut einer neuen Auswertung der FA Wind sind die Prognosen düster.

Im EUWID-Interview berichtet Matthias Kramer von mantro über die Erfahrungen von Kooperationen oder Zusammenschlüssen von Start-ups und EVU im Rahmen von Smart Energy Themen. Kramer sagt, dass etablierte EVU grundsätzlich dort aktiv zusammenarbeiten wollen, wo ihre Wertschöpfungskette in der Tiefe und in der Breite ergänzt wird. (Beitragsbild: mvtstockshot / stock.adobe.com)

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