DBFZ gewinnt mit „Team Wittus“ US-Feuerungswettbewerb

2002

Das „Team Wittus“ hat den US-Feuerungswettbewerb im Brookhaven National Laboratory mit einem annähernd emissionsfreien Kaminofen gewonnen. Wie das beteiligte Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) mitteilte, setzte sich das Team gegen insgesamt elf Mitbewerber durch und überzeugte die Jury mit einer Kombination aus Sturzbrandofen und neu entwickeltem, zweistufigen Pelletbrenner. Durch einen integrierten Katalysator verfüge der vorgestellte Prototyp mit einer Heizleistung von 13 kW außerdem über äußerst niedrige CO- und Staubwerte, die größtenteils unterhalb der Nachweisgrenze der eingesetzten Messgeräte gelegen hätten. Im dreistufigen "Pellwood"-Ofen werden Holzpellets in der ersten Stufe pyrolytisch zersetzt und in Brenngas überführt. In der zweiten Stufe erfolgt die Verbrennung/vollständige Oxidation der brennbaren Gase. Der komplette Ausbrand sowie die Wärmeübertragung an die Umgebung vollzieht sich in der dritten Stufe im Sturzbrandofen mit integrierten und von ETE hergestellten Metalloxidkatalysatoren, welche eine vollständige Oxidation von Kohlenstoffmonoxid, flüchtige organische Verbindungen und Ruß ermöglichen. Die Feinstaubwerte fallen mit deutlich kleiner 10 mg/m3 und für Kohlenmonoxid (CO) deutlich kleiner 20 mg/m³ äußerst gering aus. Zudem kann der Pellwood auch weiterhin mit Scheitholz betrieben werden und erreicht dabei ähnlich niedrige Emissionswerte. Neben dem DBFZ waren das US-amerikanische Designunternehmen Wittus-Fire by Design, das Dienstleistungsunternehmen ETE EmTechEngineering GmbH, der Kaminofenhersteller Specht GmbH & Co. KG sowie der Kesselhersteller SL Systemlösung Haustechnik GmbH beteiligt. .

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