„Deutliche Signale, den Anspruch auf Einspeisevergütung herunterzufahren“

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„Wir sollten nicht hinnehmen, dass funktionierende Solaranlagen verschrottet werden.“ Das sagt Susanne Jung vom Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) im EUWID Interview. Jung macht deutlich, dass es keinen Grund gibt, Anlagen abzubauen, die sich „in ihrer Robustheit und Leistungsfähigkeit bewährt“ hätten und noch viele Jahre Strom erzeugen könnten.

Jung sieht deutliche Signale seitens des Gesetzgebers, den Anspruch auf Einspeisevergütungen herunterzufahren, „um irgendwann den Anspruch generell zu streichen“. Für die Energiewende ist der Weiterbetrieb der Photovoltaik-Anlagen („dies gilt übrigens ebenso für Windanlagen“) wesentlich, denn „jeder Abbruch verzögert den schnellstmöglichen Umstieg auf erneuerbare Energien.“

Interesse an Weiterbetrieb in Post-EEG-Phase könnte nachlassen, wenn Kosten nicht sicher gedeckt werden

Ein Selbstläufer wird der Weiterbetrieb nicht, es sind klare wirtschaftliche Perspektiven für die Betreiber erforderlich. „Wir denken auch, dass das Interesse der Betreiber am Weiterbetrieb der PV-Altanlagen nachlassen könnte, wenn die einmaligen Investitionen und laufenden Betriebskosten nicht sicher gedeckt werden.“

Das gesamte Interview können Digital- und Premiumkunden von EUWID Neue Energie hier abrufen. Das Interview ist zudem Teil des Report & Dossier-Angebots „Was mache ich mit meiner EEG-Anlage nach dem Ende der Förderung?“. Das Paket kann zum Preis von 49 € zzgl. MwSt. und Versandkosten erworben werden, es entsteht dadurch kein Abonnement. Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten für das Post-EEG-Infopaket finden Sie hier.

Post-EEG-Dossier (Update): Interview mit SFV-Expertin Jung zur Post-EEG-Phase für PV-Anlagenbetreiber

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