Destatis: Energie im Februar 5,4 Prozent teurer als vor einem Jahr

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Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Februar 2017 um 3,1 Prozent höher als im Februar 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden weiter mitteilt, war dies die höchste Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr seit Dezember 2011 (+3,5 Prozent). Gegenüber dem Vormonat Januar stiegen die Erzeugerpreise um 0,2 Prozent.

Die Preisentwicklung bei Energie wirkte sich auch im Februar 2017 am stärksten auf die Entwicklung des Gesamtindex aus. Energie war im Februar 2017 um 5,4 Prozent teurer als im Februar 2016. Gegenüber Januar sanken die Preise jedoch geringfügig um 0,2 Prozent. Die Preisentwicklung war bei den einzelnen Energieträgern sehr unterschiedlich. Während Mineralölerzeugnisse 22,7 Prozent mehr kosteten als im Februar 2016 und elektrischer Strom um 9,6 Prozent teurer war, war Erdgas in der Verteilung um 7,5 Prozent billiger als ein Jahr zuvor und 1,1 Prozent günstiger als im Januar 2017.

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Ohne Berücksichtigung von Energie lagen die Erzeugerpreise um 2,2 Prozent höher als im Februar des Vorjahres. Gegenüber Januar 2017 stiegen sie um 0,3 Prozent. Die Preise für leichtes Heizöl stiegen im Februar 2017 im Vergleich zum Februar 2016 um 52,5 Prozent an und gegenüber Januar 2017 um zwei Prozent. Während elektrischer Strom im Februar 9,6 Prozent teurer als im Vorjahresmonat Februar 2016, mussten die Verbraucher gegenüber dem Vormonat Januar 2017 0,1 Prozent mehr dafür bezahlen.

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