DEPV-Holzpelletpreis im Januar 2018 bei 251,34 €/Tonne

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Quelle: DEPV / DEPI

Die Holzpelletpreise sind im Januar gestiegen. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pelletverbands sind zum Jahresstart im Bundesdurchschnitt 251,34 € pro Tonne bei einer Abnahme von sechs Tonnen fällig. Das ist ein Anstieg von 2,4 Prozent gegenüber dem Dezember 2017.

Im Vergleich zum Januar 2017 bedeutet der aktuelle Durchschnittspreis einen Anstieg um 3,8 Prozent. Damit liegt der Preis für eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets bei 5,03 ct. Der DEPV nennt einen Preisvorteil bei den Brennstoffkosten gegenüber Heizöl von 18 Prozent und gegenüber Erdgas von 14 Prozent.

Pellets in Mitteldeutschland aktuell am günstigsten

Bei der regionalen Differenzierung der Pelletpreise weist die DEPV-Erhebung gegenwärtig den niedrigsten Wert für die Region Mitteldeutschland aus. Hier kostet jede Tonne 249,72 €, wenn sechs Tonnen abgenommen werden. In Süddeutschland kostet die gleiche Menge 251,36 €/Tonne und in Norddeutschland 255,40 €/Tonne. Größere Mengen (26 Tonnen) wurden im Januar 2018 zu folgenden Konditionen gehandelt:  Süd: 235,06 €/Tonne, Mitte: 230,39 €/Tonne, Nord/Ost: 232,38 €/Tonne.

Im abgelaufenen Jahr kosteten Holzpellets im Schnitt rund 240 € pro Tonne, wenn 6 t abgenommen wurden. Eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets lag damit bei 4,80 Cent. Heizöl (5,71 Cent/kWh) und Erdgas (5,92 Cent/kWh) waren mithin deutlich teurer.

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