DBFZ und Universität Rostock intensivieren Kooperation

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Unterschriftstermin am 4. Januar 2018 an der Universität Rostock. AUF-Dekan Professor Elmar Mohr, Rektor Professor Wolfgang Schareck und Professor Michael Nelles (v. l. n. r.).
Quelle: Universität Rostock, Kristin Nölting, 2018

In einem Kooperationsvertrag haben Vertreter der Universität Rostock und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) am 4. Januar 2018 ihre bereits seit September 2008 bestehende Zusammenarbeit im Bereich der Abfallwirtschaft sowie der Bioenergie intensiviert.

Wie das DBFZ mitteilte, umfasst die Kooperation eine gegenseitige wissenschaftliche Unterstützung, die gemeinsame Bearbeitung von Forschungsprojekten, eine Intensivierung der Vernetzung durch Doktoranden und Gastprofessuren sowie die langfristige Bindung von Professor Michael Nelles in seiner Doppelfunktion als Leiter der Rostocker Professur für Abfall- und Stoffstromwirtschaft (ASW) und wissenschaftlicher Geschäftsführer des DBFZ.

Erfahrungsaustausch und gemeinsame Beantragung von Projekten im Fokus

Ziel der Vereinbarung ist neben der Förderung des gegenseitigen Erfahrungsaustausches in Forschung und Lehre insbesondere die gemeinsame Beantragung von Projekten mit innovativen, richtungsweisenden Fragestellungen im Bereich der Bioenergie und Abfallwirtschaft. Sie sollen als Grundlage für eine national und international sichtbare Kompetenz in der Bioenergieforschung dienen. Hierbei seien nicht nur der gegenseitige wissenschaftliche Austausch, sondern auch die Nutzung der vorhandenen Forschungsinfrastruktur und Dienstleistungen für beide Partner vorgesehen.

Gegenseitige Unterstützung auch bei Promotionen

Die Wissenschaftler unterstützen sich zudem durch die Vermittlung und gemeinsame Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten sowie bei Promotionen. „Neben dem jährlichen Rostocker Bioenergieforum mit bis zu 200 Teilnehmern aus Wissenschaft, Praxis und Politik gehört auch das ASW-Graduiertenprogramm „Stoffliche und energetische Verwertung von Abfällen und Biomasse“ mit derzeit jährlich fünf abgeschlossenen Promotionen zu unseren gemeinsamen Projekten“, sagte Nelles.

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