Danpower engagiert sich mit Joint-Venture in Litauen

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Die Danpower GmbH, Potsdam, und die Investorengesellschaft Geco Energy Company, Vilnius, wollen in der zweitgrößten litauischen Stadt Kaunas ein Joint-Venture zur Errichtung von Biomasseheizkraftwerken gründen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben Danpower und Geco Energy am 26. Mai unterzeichnet. An der neuen Gesellschaft Danpower Baltic UAB werden die beiden Unternehmen jeweils 50 Prozent halten. Nach Angaben von Danpower soll auch die Geschäftsführung paritätisch besetzt werden. Die litauische Gesellschaftsform UAB entspreche der deutschen Gesellschaftsform GmbH. Perspektivisch soll die gesamte Grundlast in der Wärmeversorgung der Stadt mit Biomasseheizkraftwerken sichergestellt werden. Als ersten Schritt beabsichtigt die Danpower Baltic, ein bereits bis zur Baureife geplantes Biomasseheizkraftwerk von Geco Energy zu übernehmen. Die Leistung der Anlage werde sich nach der Fertigstellung auf 20 MWth und 5 MWel belaufen, teilte Danpower mit. Die finale Entscheidung zur Umsetzung stehe in den nächsten Wochen an. Geplant sei, das Projekt mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio. € in den nächsten zwei Jahren umzusetzen. Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärung besiegelt die Danpower GmbH, Führungsgesellschaft der Danpower Unternehmensgruppe, nach ihrem Eintritt in den estischen Markt bereits ihr zweites Engagement im Baltikum. In Deutschland versorgt die Danpower Unternehmensgruppe, die mit 84,9 Prozent zur Stadtwerke Hannover AG (enercity) gehört, in mehr als 155 Kommunen Kunden mit Wärme, Strom und Kälte. Neben klassischen Heizwerken und Blockheizkraftwerken liegt ein Schwerpunkt auf der Nutzung von erneuerbaren Energien wie Biogas, Holz und Restabfällen. Insgesamt umfasst der derzeitige Anlagenbestand eine thermische Anschlussleistung von über 900 MW sowie eine in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen installierte elektrische Leistung von rund 95 MW.

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