CSU fordert im “Bayernplan 2017” Abkehr vom EEG

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Die CSU fordert eine Abkehr vom Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), um die Energieversorgung bezahlbar zu halten. In ihrem Wahlprogramm „Bayernplan 2017“ für die Bundestagswahl bekennt sich die Partei zwar zum Ausbau der erneuerbaren Energien.

Denn schließlich verringerten diese die Abhängigkeiten und stärkten die regionale Wertschöpfung. Aber Deutschland brauche eine Strompreisbremse: Das heißt, der Ökostromausbau muss nach Ansicht der CSU mehr markt- und wettbewerbsorientiert erfolgen. Folglich plädiert die CSU in ihrem Programm für einen Systemwechsel unter Wahrung des Bestandsschutzes. Die Förderung soll demnach auf „neue verlässliche Grundlagen“ gestellt werden. Die Energiewende dürfe nicht zu Lasten der Bürger und der Wirtschaft gehen. Auf der anderen Seite spricht sich die CSU für die Fortsetzung der so genannten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage aus.

Zwar gibt es seit Anfang Juli bereits ein gemeinsames Wahlprogramm der beiden Unionsparteien. Mit dem Bayernplan will die CSU nun vor allem ihr Profil als konservativere der beiden Parteien betonen.

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