Coronavirus: Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) abgesagt

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Renewable Energy - Sunlight with solar panel. Wind with wind turbines. Rain with dam for hydropower

Die Bundesregierung und das Organisationsteam haben den 6. Berlin Energy Transition Dialogue (BETD) am 24. und 25. März abgesagt. Mehr als 75 Minister-Delegationen, knapp 200 Pressevertreter aus aller Welt und eine Rekordzahl an Teilnehmern aus dem In- und Ausland waren erwartet worden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen als Keynote-Sprecherin und vier Bundesminister hatten bereits ihre Teilnahme zugesagt.

„Die Gesundheit der Gäste, Sprecher/innen, Partner/innen und Mitarbeiter/innen steht an erster Stelle“, heißt es seitens der Veranstalter. Aufgrund der weltweiten Verbreitung von COVID-19 und der Empfehlung des Bundesgesundheitsministeriums, Großveranstaltungen abzusagen, finde der Dialog nicht statt. Die Konferenz wollte sich dieses Jahr Themen wie der Notwendigkeit eines „Global Green Deal“ und der internationalen Zusammenarbeit bei Schlüsseltechnologien der Energiewende wie z. B. Wasserstoff widmen.

„Es ist sehr schade und traurig, aber vor dem aktuellen Hintergrund auch mehr als gerechtfertigt“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena). „Schade ist es vor allem für die rund 200 Start-ups und Innovatoren aus aller Welt, die sich auf den Austausch auf dieser großen internationalen Bühne gefreut haben. Gerade die Zusammenarbeit zwischen dem BETD und dem SET-Tech Festival ist immer eine großartige Gelegenheit, um gemeinsam die globale Energiewende zu gestalten. Wir werden eine neue Gelegenheit zum Austausch finden.“

BETD hat sich zu führendem internationalen Forum für Akteure des Energiesektors entwickelt

Die Teilnehmer müssen jetzt auf das kommende Jahr warten. „Wir werden schon jetzt den BETD 2021 in den Blick nehmen, um diesen inspirierenden und dringend notwendigen Dialog fortzuführen“, sagt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energien. Das Interesse an der Energiewende aufgrund deren globaler Dynamik sei überwältigend und der BETD ein einmaliger Ort für den Austausch über Konzepte und Perspektiven einer zukunftsfähigen Energieversorgung.

Seit 2015 hat sich der BETD zu einem führenden internationalen Forum für Akteure des Energiesektors entwickelt. Hochrangige politische Entscheidungsträger, Industrie, Wissenschaft und Zivilgesellschaft tauschen sich über ihre Erfahrungen und Ideen zu einer umweltgerechten, sicheren und erschwinglichen globalen Energiewende aus. Über 2.000 Teilnehmer aus mehr als 90 Ländern, 50 Außen- und Energieminister sowie Staatssekretäre und über 100 hochrangige Redner wollten sich in der deutschen Hauptstadt treffen.

BETD soll 2021 in der Woche ab dem 15. März stattfinden

Der Berlin Energy Transition Dialogue findet auf Einladung der Bundesregierung statt und wird gemeinsam mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar), der Deutschen Energie-Agentur (dena) und eclareon veranstaltet.

Gegenwärtig rechne man damit damit, Gäste und Partner in der 11. Kalenderwoche 2021 (also in der Woche, die am Montag, den 15. März beginnt) im Auswärtigen Amt in Berlin begrüßen zu dürfen.

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