Corona-Virus: Auch GeoTherm in Offenburg abgesagt

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Die Messe Offenburg-Ortenau verschiebt die internationale Fachmesse GeoTherm. Das teilte der Veranstalter jetzt mit. Die Messe sollte am 5. und 6. März in Offenburg stattfinden. Es ist nicht die erste Fachveranstaltung der Energiebranche, die angesichts der Diskussion um das Corona-Virus nicht wie geplant stattfindet.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Ausbreitung des Corona-Virus und des hohen Anteils internationaler Gäste auf der GeoTherm habe die Messe Offenburg-Ortenau die Situation neu bewertet. „Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, unsere Kunden, Partner und das gesamte Messeteam haben diese Veranstaltung mit sehr hohem Engagement vorbereitet. Leider bleibt uns aufgrund der hohen Internationalität keine andere Möglichkeit“, sagte Sandra Kircher, Geschäftsführerin der Messe Offenburg-Ortenau GmbH.

Man habe die Situation jeden Tag anhand der dynamischen Entwicklung diskutiert. Nun sei man zu dem Schluss gekommen, dass die GeoTherm in dieser Woche, gerade auch in Anbetracht der hohen Internationalität, nicht durchgeführt werden könne, so der Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister Marco Steffens.

BMG: Allgemein empfehlenswert, auf Prävention von Infektionskrankheiten zu achten

Vor der GeoTherm war bereits die Energy Storage Europe (ESE) in Düsseldorf verschoben worden. Gerade für internationale Fachmessen ist die gegenwärtige Situation nicht einfach, da die Verunsicherung in Bevölkerung und Wirtschaft hoch ist. Ob die Veranstaltungen durchgeführt werden, liegt im Ermessen der Veranstalter. „Bei Messen, Kongressen oder Veranstaltungen ist es allgemein empfehlenswert, auf Prävention von Infektionskrankheiten zu achten“, heißt es beim Bundesgesundheitsministerium. Dazu zählten regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen sowie gute Belüftung des Veranstaltungsortes. Veranstalter könnten Teilnehmer darüber hinaus organisiert und strukturiert über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene aufklären.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden, generell lieber zuhause zu bleiben, „vor allem um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor Ansteckung zu schützen“, heißt es beim Gesundheitsministerium. Das betrifft aber mitnichten nur das Corona-Virus. „Diese Maßnahmen sind in erster Linie angesichts der aktuellen Grippewelle sinnvoll.“ Für Besucher und Aussteller, die mit dem Flugzeug aus China ankommen, würden Vorkehrungen getroffen, heißt es weiter.

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