Conergy rechnet mit zeitnaher Verbesserung der Rahmenbedingungen am spanischen Solarmarkt

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Das Hamburger Photovoltaik-Unternehmen Conergy zeigt sich optimistisch, dass sich die Rahmenbedingungen am spanischen Markt zeitnah verbessern könnten. Aktuell können in Spanien nur Projekte gebaut und angeschlossen werden, die vor dem derzeit gültigen Moratorium genehmigt wurden.

„Ein Moratorium ist sicherlich nie ein Grund zur Freude. Allerdings hält die Regierung nach eigenen Aussagen weiterhin daran fest, dass es entsprechende sinnvolle Fördermaßnahmen geben wird, um den Weg von Spaniens Photovoltaikbranche zur Netzparität zu ebnen“, sagte Conergys Spanien-Chef Luis Jiménez Gutierrez anlässlich der Inbetriebnahme eines 5,3-MW-Solarparks nahe der Stadt Mazarrón in der Region Murcia. Man sei vor diesem Hintergrund „durchaus optimistisch“, dass die Regierung entsprechende Maßnahmen implementiert, die in der Branche wieder „Planbarkeit für alle Beteiligten“ schafften.

Gerade Südspanien sei mit nahezu 2.800 Sonnenstunden im Jahr und Einstrahlungswerten von mehr als 1.700 mWh pro Quadratmeter ein sehr attraktiver Standort für solare Kraftwerke. Der jetzt eingeweihte Conergy-Park produziert den Angaben zufolge jährlich rund 8,1 GWh, was dem Strombedarf von 2.700 Haushalten entspreche.


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