Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE geht einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Gemeinsam mit ihren Partnern entwickeln sie eine Datenbank, in der festgestellte Mängel aus Gutachten, Sichtinspektion und Wartung ihrer mehr als 130 Windenergieanlagen (WEA) automatisch dokumentiert werden.

Die Lebenslaufakte der Anlagen könne somit ohne weiteren Aufwand gepflegt werden, heißt es. Die Komponentendatenbank ermögliche es CEE darüber hinaus, optimierte und maßgeschneiderte Servicepläne für die jeweiligen WEA zu erstellen. Auf den Windenergietagen in Linstow wird die Software nun erstmals öffentlich vorgestellt.

Der innovative Ansatz, sämtliche WEA-Komponenten unter CEE-Flagge systematisch zu klassifizieren, um die Informationen anschließend zu verknüpfen, auszuwerten und Handlungsoptionen abzuleiten, wurde durch eine Kooperationsvereinbarung im Herbst 2018 mit softEnergy GmbH, 8.2 Obst und Ziehmann GmbH und windexperts Prüfgesellschaft mbH weiter konkretisiert.

Windenergie-Informations-System erleichtert Dokumentation

Mit Hilfe des WIS (Windenergie-Informations-Systems) von softEnergy konnten die Partner den Angaben zufolge signifikante Arbeitseinsparungen bei der Dokumentation von Mängeln erreichen und so die Grundlage für weitergehende Auswertungen auf Komponenten legen. Als langjähriger Partner der CEE führt windexperts technische Prüfungen von Windenergieanlagen durch. Die Prüfergebnisse werden in einer hauseigenen Berichtsstruktur erfasst und stellen die Basis für eine digitale Weiterverarbeitung der Prüfergebnisse in einer Lebenslaufakte dar.

Schließlich verbindet 8.2 und CEE ebenfalls eine langjährige Partnerschaft in den Bereichen Photovoltaik und Windenergie. Seit diesem Jahr werden die Inspektionen der Windenergieanlagen mit einem neuen Prüf- und Dokumentationstool durchgeführt, welches es den Gutachtern ermöglicht schon auf den Windenergieanlagen den digitalen Input für die Datenbank der CEE zu generieren.

Die CEE betreibt Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland und Frankreich mit einer Gesamtkapazität von rund 370 MW.

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