Capital Stage hebt Prognose für Geschäftsjahr 2017 an (Update)

229
Chorus-capital-stage
Bildquelle: Chorus Clean Energy

Für den Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage zahlt sich die Übernahme der Chorus Clean Energy AG aus. Wie das Unternehmen berichtet, ist der Umsatz der Capital Stage AG im ersten Halbjahr um mehr als drei Viertel auf 113,8 Mio. € (Vorjahr: 64,9 Mio. €) gestiegen.

Das operative Betriebsergebnis (EBIT) legte um 75 Prozent zu und erreichte 55,9 Mio. € (Vorjahr: EUR 31,9 Mio.). Neben der Übernahme des Konkurrenten Chorus spiegeln sich in den Geschäftszahlen auch die Akquisition weiterer Solar- und Windparks sowie eine im Vergleich zum Vorjahr höhere Sonneneinstrahlung wider.

Anteil von Chorus-Aktivitäten an Umsatz bei 36,3 Mio. €

Die Ergebnisse von Chorus wurden im Halbjahresbericht 2017 anders als im Vorjahr berücksichtigt. Der Anteil der Chorus-Aktivitäten an den Umsatzerlösen des Capital Stage-Konzerns lag während des Berichtszeitraums bei rund 36,3 Mio. €. Von Januar bis August 2017 hat das Unternehmen zudem weitere Wind- und Solarparks mit einem Gesamterzeugungsvolumen von knapp 70 MW erworben. Darüber hinaus sei mit dem Markteintritt in Dänemark das Bestandsportfolios weiter diversifiziert worden.

Update, 25. August:

Die Capital Stage AG hat die Übernahme der Chorus Clean Energy AG abgeschlossen und hält nun sämtliche Aktien des früheren Konkurrenten. Der im Juni auf der ordentlichen Chorus-Hauptversammlung gefasste Übertragungsbeschluss, nach dem die Anteile der Minderheitsaktionäre gegen Zahlung einer angemessenen Barabfindung in Höhe von 11,92 € je Aktie an die Capital Stage AG übergehen, wurde am 24. August 2017 in das Handelsregister eingetragen und ist damit wirksam geworden.

Die Capital Stage-Gruppe sei nun einer der größten unabhängigen Stromanbieter im Bereich der erneuerbaren Energien in Europa, betont Christoph Husmann, Finanzvorstand der Capital Stage AG. Zukünftig werde sich Chorus ausschließlich auf das Asset Management, also den Erwerb sowie die Betriebsführung von Solar- und Windparks für institutionelle Investoren konzentrieren, während die Capital Stage das Geschäft mit den eigenen Parks verantwortet. „Dadurch wollen wir in unseren Prozessen und Kostenstrukturen noch effizienter werden“, so Husmann weiter.

Auf Basis der erreichten Resultate im ersten Halbjahr hat der Vorstand des Hamburger Unternehmens seine Ergebniserwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2017 angehoben. Der Vorstand rechnet nunmehr mit einem Umsatz von mehr als 215 Mio. €, nachdem man bislang von 200 Mio. € ausgegangen war. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll auf über 160 Mio. € (bislang erwartet: 150 Mio. €) steigen.

Operativer Cashflow soll auf 150 Mio. € steigen

Beim EBIT wird ein Ergebnis von mehr als 97 Mio. € (bislang: 90 Mio. €) erwartet. Der operative Cashflow soll auf über 150 Mio. € steigen (vormals: 140 Mio. €). Die Prognose basiert dabei auf dem Bestandsportfolio von August 2017 und berücksichtigt damit nicht mögliche Akquisitionen weiterer Solar- und Windkraftanlagen sowie neue Mandate im Bereich des Asset Managements.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte Kommentar einfügen!
Bitte geben Sie Ihren Namen hier ein